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Aktuelles

Ein angeregter Abend im „World-Café“ mit Ehren­amtlichen

Die Arbeits­gemein­schaft Ehren­amt des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter und der Gemeinden des Gestaltungs­raumes Ost (Lelm, Warberg, Räbke, Süpplingen, Süpplingeburg und Frellstedt-Wolsdorf) hatten interessierte Ehren­amtliche zum „World-Café“ in das Gemeinde­haus der Stadt­kirche Königslutter zum Gedanken­austausch eingeladen.

Die Grund­idee des World-Cafés ist es, Teilnehmer­Innen ins Gespräch zu bringen und auf diese Weise Frage­stellungen in Klein­gruppen intensiv diskutieren und reflektieren zu können, erläutert Christine Jahn, Vorsitzende des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter. Ehren­amtliche Arbeit habe stets eine große Rolle in den Gemeinden gespielt und zukünftig, wenn das Pfarr­personal reduziert werde, würde gemeind­liches Miteinander noch intensiver in den Händen der Ehren­amtlichen liegen.

Im „World-Café“ trafen sich nun bereits ehren­amtlich Engagierte, aber auch neugierige und interessierte BürgerInnen, die sich für ein ehren­amtliches Engagement in den Gemeinden interessieren, fanden sich ein. Es wurden ganz unterschied­liche Themen für ehren­amtliche Arbeit in den Gemeinden vorgestellt und alle Teilnehme­rinnen und Teil­nehmer führten sehr angeregte Gespräche und Diskussionen, zahlreiche Ideen und Anregungen wurden aufgezeigt und man hatte Gelegen­heit, sich kennen­zulernen. Ehrenamt­liches Engagement sollte zukünftig noch stärker vernetzt und unter­stützt werden. Die Beiträge aller Mitwirkenden würden zusammen­gefasst und die AG Ehrenamt werde die Ergebnisse nun auswerten, damit Neues geplant werden könne, führt Jahn aus.

Unsere ländliche Region mit zahl­reichen Gemeinden und ihren Kirchen soll weiter gestärkt werden, damit die Kirche im Dorf bleiben kann. Wir müssen im Gespräch miteinander bleiben und uns organisieren. Das war ganz einhellige Meinung am Ende dieses lebhaften Abends.


Gedenk­stei­neinweihung Sunstedt

Am 24.06.22 wurde in Sunstedt um 18 Uhr der Findling auf dem Zump (Bushalte­stelle) öffent­lich über­geben. Die 1. Vorsitzende vom Kultur­kreis, Doris Pape, begrüßte die Gäste und übergab dann das Wort an den Orts­vorsteher Christian Pape.

In seinen Worten berichtete Christian Pape nicht nur über das Auf­finden und die Idee der Nutzung des Steins, sondern auch ein wenig über die Sunstedter Geschichte und was über den QR-Code zu erfahren ist.

Da der Regen pünktlich um 18 Uhr ein­gesetzt hatte und immer stärker wurde, öffnete Frau Röhrs ihre Scheunen­einfahrt und der Einweihungs­gottesdienst wurde dort abgehalten.

Vielen Dank Frau Röhrs !

Herr Hoppmann, der die Andacht abhielt, predigte über große und kleine Steine, die durch das Leben begleiten­ und Katrin Kappler begleitete mit der Gitarre das Lied: „Ins Wasser fällt ein Stein“.

Der Wolken­bruch hatte zwischen­zeitlich aufge­hört und die im Anschluss geplante Mitsommer­nacht konnte wie geplant gefeiert werden.

Die Bänke wurden schnell trocken gewischt und das überaus abwechslungs­reiche Buffet wurde eröffnet. Die Speisen waren alle von den Gästen gespendet.

Bei angenehmen Temperaturen und guten Gesprächen saßen viele bis in die frühe Nacht gemütlich beisammen.

Endlich wieder … es hat viel Spaß gemacht.


Sieben Profil­kirchen laden zu einer Entdeckungs­reise durch die Landes­kirche Braunschweig ein

Auf die Profil­kirchen der Landes­kirche Braunschweig und deren besonderen Angebote macht eine neue Broschüre aufmerksam. Sie bietet Informationen zum Braunschweiger Dom, der Markt­kirche in Goslar, der Kloster­kirche Riddagshausen, dem Kaiserdom in Königslutter, der Haupt­kirche in Wolfenbüttel, dem Kloster Walkenried sowie der Stifts­kirche Bad Gandersheim.

Die Broschüre lädt nicht nur zum Besuch der Kirchen­gebäude ein, sondern auch zu besonderen Veranstaltungen. So wirbt die Markt­kirche in Goslar mit dem Musik­festival „Churchwalk“ am Samstag, 4. Juni, ab 18 Uhr. Die Kloster­kirche Riddagshausen veranstaltet vom 11. Juni bis 20. August jeweils samstags ein Kultur­programm im Kloster­garten. Der Braunschweiger Dom führt vom 13. bis 20. Juni eine Aktion zum Welt­flüchtlings­tag durch.

Der Kaiserdom in Königslutter lädt am Sonntag, 26. Juni, ab 11 Uhr zu einem Tag zur Klima­verantwortung ein. Die Haupt­kirche in Wolfenbüttel veranstaltet ein Haydn-Konzert am Sonntag, 3. Juli, 17 Uhr. Walkenried lädt am 24. und 25. September ab 10 Uhr ein zum Kloster­markt. Und in der Stifts­kirche Bad Gandersheim steht am Sonntag, 4. Dezember, um 18 Uhr das Weihnachts­oratorium von Johann Sebastian Bach auf dem Programm.

Der Programm-Flyer mit allen Einzel­heiten und Kontakt­daten liegt unter anderem in den genannten Kirchen aus. Er trägt den Titel „Eine Erkundungs­reise durch die Profil­kirchen der Landes­kirche Braunschweig 2022“ und wurde vom Konvent der Profil­kirchen erarbeitet.

Flyer Profilkirchen 2022


Gitarren­kurs – Wer hat Lust mit zu spielen ?

„Eine alte Dame ging Hering essen.“ – Wissen Sie, was dieser Spruch mit einer Gitarre zu tun hat? Nein? Neugierig? Dann finden Sie es raus und kommen Sie zum Gitarren­kurs !

Haben Sie vielleicht irgend­wann schon einmal Gitarre gespielt oder wollten Sie schon immer mal Gitarre spielen lernen, dann ist jetzt die passende Gelegen­heit.

Eingeladen sind alle, die die Grund­lagen der Lied­begleitung mit der Gitarre erlernen möchten und Spaß und Freude am gemeinsamen Musizieren haben.

Wir wollen zusammen Gitarre spielen lernen, ob alt oder jung, mit viel, wenig oder keinen Kennt­nissen, jeder ist herzlich willkommen. Einmal in der Woche wollen wir uns treffen.

Das erste Treffen findet am 13.06.2022 um 18 Uhr im Gemeinde­zentrum am Dom statt. Der Kurs soll erstmal bis Oktober gehen. Am Sonntag, den 02.10.2022 um 14 Uhr wollen wir beim Ernte­dank­gottes­dienst in Sunstedt zeigen, was wir gelernt haben und gemeinsam spielen.

Die Leitung übernimmt Wilfried Schydlo. Die Teil­nahme ist kosten­frei.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen !

Ann-Kathrin Rieken


Christi Himmelfahrt in Sunstedt

Endlich haben die Gemeinden des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter wieder einen gemeinsamen Gottes­dienst an Christi Himmel­fahrt gefeiert. In diesem Jahr war die Kirchen­gemeinde Sunstedt die Gast­geberin.

Über 80 Gottes­dienst­besucherInnen hatten den Weg nach Sunstedt gefunden und es ging anfangs – wettermäßig – durchaus turbulent zu. Der Gottes­dienst sollte Open Air statt­finden und die Sunstedter hatten alles ganz wunderbar im Freien vorbereitet. Mitten im Gottes­dienst setzte Regen ein und Pfarrerin Rieken bat die Gemeinde, den Gottes­dienst im Dorf­gemeinschafts­haus fortzusetzen. Doch Petrus war „einsichtig“, es hörte auf zu regnen und der Gottes­dienst konnte weiterhin draußen gefeiert werden. Pfarrerin Rieken hatte in ihrer Predigt hinter­fragt, was die Corona-Pandemie mit uns gemacht habe und ob wir das Miteinander verlernt hätten. Möge diese Zeit für uns alle eine Heraus­forderung gewesen sein, an diesem Himmel­fahrts­tag lebten wir unser Mit­einander.

Der Posaunen­chor Königslutter, unter Leitung von Andreas Schultz, hat den Gottes­dienst musikalisch gestaltet. „Großer Gott wir loben Dich“ tönte der gemein­same Gesang der Gemeinde. Ein gutes Gefühl! Nach dem Gottes­dienst boten die Sunstedter Suppe und Getränke für das leib­liche Wohl an und alle konnten das gemeinsame Essen draußen bei Sonnen­schein genießen. Unser herz­licher Dank geht an die Mitglieder des Kirchen­vorstandes Sunstedt und seinen zahl­reichen HelferInnen aus der Gemeinde. Wir alle haben uns sehr wohl­gefühlt und die Gast­freund­schaft sowie das Miteinander genossen. Ja, man hat sehr deutlich gespürt, dass es uns allen gefehlt hat, gemeinsam Gottes­dienst zu feiern, sich ungezwungen zu treffen und sich auszu­tauschen. Dafür sind wir dankbar und freuen uns auf ein baldiges Wieder­sehen mit allen, damit unsere Kirchen­gemeinden lebendig bleiben.

C. Jahn

» Weitere Fotos vom Himmel­fahrts­gottes­dienst


Friedens­gebet der Konfirmanden auf dem Markt­platz

Seit Beginn des Über­falls der russischen Armee auf die Ukraine finden regel­mäßig Friedens­gebete auf dem Markt­platz in Königslutter statt.

Am Freitag, den 20. Mai haben die Konfirmanden der Stifts­kirche diese Andacht vorbereitet. Unter der Leitung von Pfarrerin Rieken haben sie sich zuvor getroffen und sich Gedanken zum Thema Krieg und Frieden gemacht. Ihre Gebete, Psalmen und kurzen nach­denk­liche Texte haben sie dann der versammelten Gemeinde auf dem Markt vorge­tragen.

Es war beein­druckend, wie ernsthaft und souverän diese jungen Menschen das Friedens­gebet gestaltet haben.

Vielen Dank !


Der Kinder­chor der Stifts­kirchen­gemeinde singt nach 2-jähriger Corona­pause wieder !

Alle sing­begeisterten Kinder im Alter von 5 bis ca. 10 Jahren sind herzlich dazu eingeladen, einmal bei uns vorbei­zuschauen und mitzu­singen. Wir treffen uns immer montags von 15 bis 16 Uhr im Gemeinde­zentrum am Kaiserdom. Unser Repertoire umfasst Kinder- und Kirchen­lieder, aber auch Lieder, die zur jeweiligen Jahres­zeit passen.

Auch die Bewegung kommt zwischen­durch nicht zu kurz. Bei schönem Wetter singen wir draußen im Pfarr­garten. Traut euch und kommt gerne einmal vorbei. Weitere Informationen gibt es im Pfarr­büro.


Anmeldung zum Konfirmanden­unterricht und Einladung zum Informations­abend

Nach den Sommer­ferien beginnt auch an der Stifts­kirche ein neuer Konfirmanden­jahrgang, zu dem Jugend­liche aus der Stifts­kirchen­gemeinde herzlich eingeladen sind.

Dazu finden Sie hier folgende Dokumente zum Herunter­laden:

Einladung zum Konfirmanden­unterricht und zum Elter­nabend

Anmelde­formular zur Konfirmation

Einwilligung­serklärung persön­licher Daten zur Konfirmation


Anmeldung zum Konfirmanden­unterricht und Einladung zum Informations­abend

Im September 2022 startet ein neuer Konfirmandenkurs (KU 24). Jugend­liche aus unseren Gemeinden, der Stadtkirche mit den Ortsteilen, die nach den Sommer­ferien in die 7. Klasse kommen und im April/Mai 2024 konfirmiert werden möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

Dazu finden Sie hier folgende Dokumente zum Herunter­laden:

Einladung zum Elternabend am 08.07.2022

Anmeldeformular zum Konfi-Kurs 24

KU-Teilnahmebedingungen


Tauf­samstage im Kaiserdom

Die Taufe ist unsere Art in der Kirche Willkommen zu sagen. Willkommen in unserer Gemein­schaft als geliebte Kinder Gottes. Es ist ein Fest für uns alle. Für den Täufling, die Familie und auch für die ganze Gemeinde. Wer getauft ist, gehört zu der welt­weiten „Gemein­schaft der Heiligen“. Wer sein Kind im Kaiserdom taufen lassen möchte, kann das gerne in einem der Sonntags-Gottes­dienste jeweils um 9.30 Uhr machen lassen. So wird der Täufling ganz sichtbar in die Gemeinde hinein­getauft und kann anschließend von ihr begrüßt werden.

Sollten Sie einen Tauf­gottes­dienst an einem Samstag wünschen, wird es zukünftig einmal im Monat dazu eine Möglich­keit gegeben. Es ist möglich, dass bis zu drei Kinder in dem Gottes­dienst getauft werden können. Im Vorfeld wird es ein Tauf­gespräch mit Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken geben. Selbst­verständlich können Sie hier Ihre Ideen und Wünsche mit einbringen.

Die Termine für dieses Jahr sind die folgenden:

  • Samstag, 21.05.22 um 11 Uhr
  • Sonntag, 05.06.22 um 10.45 Uhr Tauffest in Rottorf an der Lutter
  • Samstag, 30.07.22 um 10.30 Uhr
  • Samstag, 13.08.22 um 11 Uhr
  • Samstag, 10.09.22 um 11 Uhr
  • Ggf. Samstag, 01.10.22 um 11 Uhr

Wenn Sie Fragen haben, dann können Sie sich gerne an uns wenden.

E-Mail: stiftskirche.koe.buero@lk-bs.de oder per Telefon: 05353 2247

Wenn Sie sich weiter mit dem Thema Taufe beschäftigen möchten, dann finden die Täuflings­eltern, werdende Pat*innen und alle Interessierten hier Tipps zur Taufe:

www.evangelisch.de/taufbegleiter


Quarantäne-Pakete

Die Ev. Jugend der Propstei Königslutter verschickt kleine Überraschungs­pakete an Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren, die sich gerade in Quarantäne befinden.

Dazu müssen die sich Familien einfach anmelden unter:

» www.evj-koenigslutter.de


Oktober 2021

Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn !

Erntedank-Gottesdienst in der Stadtkirche am 10. Oktober 2021

In ganz besonderer Weise hat die Stadt­kirchen­gemeinde in diesem Jahr ihren Ernte­dank­gottes­dienst gefeiert.

Nach einer Begrüßung der zahl­reich erschienenen Besucher*innen durch Pfarrerin Ute Meerheimb begann der Gottes­dienst mit einer Taufe, indem der kleine Leander als neues Gemeinde­glied aufgenommen und unter Gottes besonderen Schutz gestellt wurde. Die Tauf­paten hatten dazu als besondere Geste das Tauf­wasser aus ihren Wohn­orten in unter­schied­lichen Regionen Deutschlands mitgebracht und ins Tauf­becken gegossen, um so Zusammen­wachsen und Zusammen­halt zu symbolisieren. Außerdem trugen sie individuelle Wünsche für ihr Paten­kind vor. Ein gemein­sames Mitmach-Lied, von den zwei Familien­angehörigen auf der Gitarre begleitet, rundete das Tauf­erlebnis ab.

Der mit viel­fältigen Ernte­gaben herbst­lich geschmückte Altar­raum bot dabei eine wunder­bare Kulisse. Die Ernte­gaben zeigten, dass trotz Klima-Krise, deren Auswirkungen auch bei uns in Deutschland immer deut­licher werden, dennoch wieder viel Gutes geerntet werden konnte, sodass niemand hungern musste. Pfarrerin Meerheimb erklärte mit anschau­lichen Worten und Vergleichen, dass dies eben nicht selbst­verständ­lich ist, dass GOTTES SEGEN Wachsen und Gedeihen ermöglicht. Wir haben guten Grund, dankbar für ALLES zu sein und es aus Gottes Hand zu nehmen: Essen und Trinken, Wärme und Wohnung, aber eben auch die Geburt eines Kindes oder den Abschied von lieben Menschen. Das schöne alte Lied „Wir pflügen und wir streuen“ war dabei unver­zichtbar und fasste die Gedanken unter dem großen Stich­worte DANKBARKEIT zusammen.

Der Gottes­dienst schloss mit einem Segens­gebet und der fröh­lichen Einladung an alle, diesen Vormittag beim gemein­samen Kaffee oder Tee auf Abstand im Pfarr­garten ausklingen zu lassen. Viele nutzten diese Chance, nach langer Zeit mal wieder das „Kirchen-Café“ zu testen, wo die Herbst­sonne uns mit herr­lichen Sonnen­strahlen beschenkte.

D. Pfeil


Videos von den Glocken einiger Kirchen im Kirchen­gemeinde­verband

Im Sommer 2021 sind bisher Glocken­aufnahmen von mehreren Kirchen im Kirchen­gemeinde­verband entstanden:


Fragebogen­aktion zu „Unsere Kirche kann – im Dorf und in der Stadt – bleiben“

Liebe Gemeindemitglieder,

es zeichnet sich ab, dass unsere Kirchen­gemeinden sich von vertrauten Wegen verab­schieden müssen. Der Kirchen­gemeinde­verband Königslutter besteht derzeit aus 12 Gemeinden mit 5 Pfarrer/innen und die Pfarr­verbände im Bereich Nord-Elm aus 6 Gemeinden mit 2 Pfarrern. Die Propstei­synode hat uns nun vor die Aufgabe gestellt, zukünftig ab 2024 einen einzigen Kirchen­gemeinde­verband mit dann 18 Gemeinden zu bilden. Das hängt zum einen mit den in den nächsten Jahren aus Alters­gründen ausscheidenden Pfarrer/innen und zum anderen mit den rück­läufigen Kirchen­gemeinde­mitgliedern zusammen. Eine Nach­besetzung der ausscheidenden Pfarrer/innen wird aufgrund fehlender ausgebildeter Pfarrer eher unwahr­scheinlich.

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Um diese Heraus­forderung zu meistern, wurden unter Leitung eines Steuerungs­gremiums vier Arbeits­gemein­schaften gebildet, die für die Lösung der anstehenden Problematik zuständig sind.

Es handelt sich hierbei um die Arbeits­gemeinschaften „Pfarrer“ (wie können wir sie entlasten?), „Struktur“ (wie teilen sich zukünftig die Gemeinden auf?), „Gebäude“ (was ist weiterhin erforder­lich?) und „Ehrenamt“ (wer ist bereit, zukünftig in einem Pool von Ehren­amtlichen an kirch­lichen Aktivitäten in der Gemeinde und ggf. anderen Gemeinden mitzu­wirken?).

Wir wollen uns den Heraus­forderungen unserer Zeit in Kirche und Gesell­schaft gemeinsam stellen, um ihnen gewachsen zu sein. Nur so können wir gemein­schaft­lich und manchmal auch orts­über­greifend (wie wir es ja schon innerhalb des Pfarr­verbandes z. B. beim Welt­gebets­tag praktizieren) diesen Heraus­forderungen gerecht werden. Sie können uns dabei unter­stützen und dazu bitten wir um Ihre Mithilfe.

Wir, von der Arbeits­gemein­schaft Ehrenamt, fügen daher diesem Gemeinde­brief einen Frage­bogen bei und wären sehr dankbar, wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen, diesen auszufüllen und an Ihre Pfarrbüros oder an das Büro des Kirchen­gemeinde­verbandes, wie im Frage­bogen aufgeführt, bis zum 15. September zurückzugeben.

Ihre Unter­stützung und Meinung hilft uns dabei, heraus­zuarbeiten, wie wir weiter vorgehen bzw. welche Möglich­keiten wir haben. Wenn es in Ihrem Bekannten­kreis auch noch Menschen gibt, die diesen Gemeinde­brief nicht erhalten, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn sie uns informieren, dann leiten wir den Frage­bogen auch gerne persönlich oder per E-Mail an diese Personen weiter.

Wir sind zuversicht­lich, unsere Gemein­schaft zu stärken und hoffen auf rege Beteiligung.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und werden Sie über die Ergebnisse der Befragung und das weitere Vorgehen in den Arbeits­gruppen auf dem Laufenden halten.

Mit herzlichen Grüßen

gez. Martina Helmer-Pham Xuan, Pröpstin

gez. Christine Jahn, Vorsitzende Kirchen­gemeinde­verband

Fragebogen für ehrenamtliches Engagement


August 2021

Amts­einführung von Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken im Kaiserdom

In einem fest­lichen Gottes­dienst wurde Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken am 29. August 2021 im Kaiserdom Königslutter von Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan in ihr Amt eingeführt.

In Vorbereitung auf den Gottes­dienst folgten in Hinblick auf das strenge Hygiene­konzept, das der Kirchen­vorstand der Stifts­kirchen­gemeinde beschlossen hatte, genaue Planungen, möglichst allen Besucherinnen und Besuchern, die sich für den Gottesdienst angemeldet hatten, bzw. ohne Anmeldung dabei sein wollten, Plätze zu schaffen. Das klappte sehr gut, obwohl es in diesen pandemischen Zeiten auch im riesigen Kaiserdom eine Heraus­forderung darstellte.

Ann-Kathrin Rieken hatte bereits mit 12 Jahren entschieden: ich werde Pfarrerin am Kaiserdom, ihrem Sehnsucht­sort seit diesen Tagen. Sie hat uns in den vergangenen Monaten bereits gezeigt, wie sehr ihr dieser Ort und insbesondere die Menschen, die mit ihm verbunden sind, am Herzen liegen. Wir freuen uns auf ihre Arbeit, ihre Ideen und Impulse für ein lebendiges Gemeinde­leben hier und an allen anderen Kirchen­orten im Kirchen­gemeinde­verband Königslutter, stellte die Vorsitzende des Kirchen­gemeinde­verbandes Christine Jahn in ihrer Begrüßung fest und hieß auch die Familie von Pfarrerin Rieken, ihren Ehemann Eike und ihren Sohn Jonathan herzlich willkommen.

Pfarrerin Rieken hatte sich einen Gottes­dienst unter Mitwirkung aller Musik­gruppen der Domkantorei und des Posaunen­chores Königslutter gewünscht. Neben Pröpstin Helmer-Pham Xuan gestalteten die Pfarrer­schaft des Kirchen­gemeinde­verbandes mit Pfarrerin Meerheimb und den Pfarrern Jordens-Höke und Robert Giesecke, sowie Weg­gefährten von Pfarrerin Rieken und Mitglieder der Kirchen­vorstände einen wunder­baren Gottes­dienst rund um die Amts­einführung. Die Predigt hielt Pfarrerin Rieken.

Einen besonders bewegenden Moment erlebten die Gottes­dienst­besucherInnen, als Ute Schmalbruch, die Vorsitzende des Kirchen­vorstandes der Stifts­kirchen­gemeinde und Heinz Friedrich Kaiser für die Gemeinde Sunstedt Pfarrerin Rieken eine grüne Stola aus der Paramenten­werkstatt des Klosters St. Marienberg umlegten. Grün ist die Farbe der Hoffnung, des Bleibens und auf Gott Vertrauens auch und gerade im Alltag. Es ist die Farbe der lebendigen Natur, der Schöpfung, und damit der Dankbar­keit für alles, was uns von Gott geschenkt wurde.

Pfarrerin Rieken bedankte sich herzlich für das ausge­wählte, besondere Geschenk. Sie freue sich auf die Arbeit in den Gemeinden der Stifts­kirche und Sunstedt und im Kirchen­gemeinde­verband Königslutter und insbesondere darauf, die Menschen in den Gemeinden persönlich kennen­zulernen. Das war in den letzten Monaten in diesen pandemischen Zeiten nicht immer einfach. Ein Oliven­baum und eine Rose wurden eben­falls an Pfarrerin Rieken übergeben.

In ihren Gruß­worten drückten die stell­vertretende Direktorin der Stiftung Braunschweigischer Kultur­besitz, Frau Frye-Grunwald und Bürger­meister Hoppe ihre Freude darüber aus, mit Ann-Kathrin Rieken eine engagierte Pfarrerin gewonnen zu haben.

Im Anschluss an den Gottes­dienst fand ein Empfang im Kreuz­gang des Kaiserdoms statt. Die BesucherInnen zeigten sich verständnis­voll, dass nur Geimpfte, Genesene oder Getestete daran teilnehmen konnten. Damit ging ein wunder­barer Nachmittag im Kaiserdom zu Ende und Ann-Kathrin Rieken kann nun ihre Arbeit am Sehnsucht­sort gestalten, als Pfarrerin am Kaiserdom.


August 2021

Ausflug Sunstedter Frauen­hilfe und Senioren­kreis am 25.08.2021

Frau Paschke und Herr Kaiser hatten unsere Frauen­hilfe und den Senioren­kreis zu einem kurz­weiligen Nach­mittag eingeladen. Die Beteiligung war großartig. Mit privaten PKWs besuchten wir zuerst die Kirche in Süpplingenburg und erhielten dort fach­kundige Informationen über die Kirche und die Geschichte. Auf dem Weg zur Obst­plantage Jasper besuchten wir nach einem kleinen Spazier­gang noch ein Gruben­haus.

Anschließend erfreuten wir uns alle bei Kaffee und Kuchen auf der Obst­plantage. Nach der langen Corona-Zeit lockerten viele Gespräche und Anekdoten den Nach­mittag auf.


Bei Anruf Hoffnung – 99 Sekunden Zuversicht

Telefon­aktion der Stifts­kirchen­gemeinde Königslutter

Die Stifts­kirchen­gemeinde Königslutter startet ein neues Projekt: Bei Anruf Hoffnung – 99 Sekunden Zuversicht. Wie der Name der Aktion schon verrät, kann eine kurze Andacht am Telefon angehört werden. Unter der Telefon­nummer: 05353 9905086 wird ein Anruf­beant­worter erreicht, auf dem eine Andacht hinterlegt ist. Nun kann 99 Sekunden lag die Nachricht abgehört werden. Eingesprochen wurden die Hoffnungs­worte von Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken. Am Ende steht jeweils ein Gebet und der Segen.

Nicht alle Menschen haben Zugang zum Internet und könne sich dort die Gottes­dienste und Andachten anschauen. Diese Aktion soll auch den Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, eine Möglich­keit gegeben, etwas von der Kirchen­gemeinde zu hören. So sollen die Menschen in ihrer Einsam­keit von Gottes Wort und seiner Liebe erreicht werden.

Die Andachts­reihe startet am Mittwoch, den 10.03.2021. Von da an kann jeweils eine Woche lang, rund um die Uhr eine kurze Andacht angehört werden. Jeden Mittwoch wird ein neuer Impuls zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gibt es auch an Karfreitag und Oster­sonntag ein Hoffnungs­wort.


Januar 2021

Pfarrstelle wieder besetzt

Ann-Kathrin Rieken

Seit 29. Januar 2021 hat die Vakanz im Pfarrbezirk der Stifts­kirchen­gemeinde und der Gemeinde Sunstedt im Kirchen­gemeinde­verband Königslutter ein Ende: Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken hat ihren Dienst angetreten !

Frau Rieken wird mit ihrer Familie erst am 12. Februar ins Pfarr­haus einziehen. Jedoch wird sie ab 1. Februar in der Regel zu den üblichen Büro­zeiten im Pfarr­büro der Stifts­kirche erreichbar sein:

  • dienstags       9.00 – 11.00 Uhr
  • donnerstags 15.00 – 17.00 Uhr und
  • freitags           9.00 – 11.00 Uhr

Telefon Pfarramt: 05353 2247

Außerhalb dieser Zeiten ist Frau Rieken bei Bedarf unter der Dienst­handy­nummer 0160 2384099 zu erreichen.

Leider ließ es die aktuelle Pandemie­situation nicht zu, Frau Rieken wie ursprünglich vorgesehen am Sonntag, 07.02.2021 der Gemeinde im Gottes­dienst vorzustellen und sie zu begrüßen. Stattdessen gab es einen Online-Gottes­dienst, der auf dem YouTube-Kanal der Propstei zu sehen ist:

» Online-Vorstellungs­gottes­dienst (Externer Link 43:12 min)

Dennoch möchte Frau Rieken sich Ihnen mit dem folgenden Video auf dem YouTube-Kanal der Propstei gerne vorstellen und Ihnen einen kurzen ersten Gruß zukommen lassen:

» Darf ich mich vorstellen? Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken
   (Externer Link 17:11 min)

Sobald wir wieder Gottes­dienste feiern können, werden wir den Vorstellungs­gottes­dienst von Frau Rieken natürlich mit Ihnen allen nachholen !

Heißen wir Frau Rieken sehr herzlich willkommen und wünschen ihr Gottes Segen an ihrer neuen Wirkungs­stätte.

Ute Schmalbruch vom Kirchenvorstand


„Nachwuchs“ gesucht

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unseren Gemeinde­brief in den Händen halten und – so hoffen wir – für lesens­wert halten, dann verdanken Sie das nicht nur den Autoren und der Redaktion, sondern ganz wesentlich auch vielen fleißigen Verteilerinnen und Verteilern, die – natürlich ehren­amtlich – die insgesamt über 6000 Gemeinde­briefe in Königslutter und den umliegenden Dörfern austragen. Für Pfarrer und Kirchen­vorstand bildet der Gemeinde­brief ein wichtiges Binde­glied, mit dem sie viele Gemeinde­glieder erreichen. Erst durch diesen Multiplikator werden all die Aktivitäten zum lebendigen Besitz der ganzen Gemeinde. Aber das Verteiler­team benötigt dringend Nach­wuchs. Der Aufwand ist nicht allzu groß: Etwa fünfmal im Jahr ein Weg von durch­schnittlich einer Stunde Dauer. Dabei lernt man seine Wohn­umgebung noch besser kennen, begegnet Leuten, führt Gespräche und darf sich bei alledem bewusst sein, die Kirche den Menschen näher zu bringen. Könnten Sie sich diesen ehren­amtlichen Dienst an Ihrer Gemeinde vorstellen ?

Über Ihre Meldung im Gemeinde­büro der Stadtkirche, Tel. 05353 96278, würden wir uns sehr freuen. Auch wenn Sie nur gelegent­lich als „Springer“ im Vertretungs­fall tätig werden möchten, wäre das sehr willkommen.

Nicht vergessen sei an dieser Stelle aber auch der Dank an alle Verteilerinnen und Verteiler, insbesondere diejenigen, die jetzt nach langen Jahren ihre Tätigkeit aus Alters- oder Krankheits­gründen beenden möchten.


Offene Kirchen

Die Stadt­kirche ist täglich von 9 bis 17 Uhr, der Kaiserdom von 11.30 bis 16.30 Uhr für Besuche und stille Gebete geöffnet. Die wöchent­lich neu erscheinenden Ermutigungs­worte und andere Texte dürfen gerne zum persönlichen Gebrauch mitgenommen werden.

Momentan werden keine Sonntags-Gottes­dienste gefeiert. Zur regulären Gottes­dienst­zeit wird in der Stadt­kirche sonntags von 10.45 Uhr bis 11.45 Uhr eine Pfarrerin oder ein Mitglied des Kirchen­vorstands als Ansprech­partner anwesend sein, im Kaiserdom sind während der Öffnungs­zeiten ebenfalls Ansprech­partner anwesend. Die Stadt­kirche wird am Wochen­ende in besonderem Licht erstrahlen, und im Hinter­grund wird besinnliche Musik zu hören sein.


Markt­andacht in der Stadtkirche Königslutter – 10 Minuten zur Marktzeit

In der Stadtkirche Königslutter wird ab 21. Januar 2021 jeden Donnerstag um 11 Uhr eine ökumenische Marktandacht gefeiert. Die Glocken laden kurz vor 11 Uhr zu einer Pause im Alltag ein. Unter dem Motto „Wort und Musik“ ist Zeit zum Zuhören, Zeit für Ruhe, Zeit für eigenen Gedanken. Mit Einkaufs­tüte, Akten­koffer oder Rucksack, beim Stadt­bummel oder im Termin­druck, in Urlaubs­laune und in Alltags­hektik möchte die wöchent­liche Kurz­andacht mit einem kleinen Impuls und Musik Nahrung für Herz, Kopf und Seele bieten. Gerade in dieser schweren Zeit kann eine kurze „Auszeit“ Kraft und Trost schenken. Mit dem Vater­unser, Segen und Musik klingt die Markt­andacht aus. Pfarrerinnen, Pfarrer und Ehren­amtliche des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter und der katholischen Kirche werden im Wechsel die Ansprache halten. Pfarrerin Ute Meerheimb von der Stadtkirchen­gemeinde macht am 21. Januar den Auftakt, die musikalische Begleitung übernimmt Propstei­kantor Matthias Wengler. Interessierte jeden Alters sind herzlich willkommen.


Seelsorge im Ehrenamt

Eine echte Gemein­schaft
beginnt in den Herzen der Menschen.

M. Some

Renate Stier

Hiermit möchte ich mich ihnen vorstellen.

Ich heiße Renate Stier bin 64 Jahre alt und wohne in Königslutter. Ich habe zwei Töchter und zwei Enkelkinder.

Seit Mai dieses Jahres bin ich im Ruhe­stand. Davor habe ich viele Jahre eine Kinder­tages­stätte geleitet.

Ende 2019 begann ich bei der Landes­kirche Braunschweig eine Ausbildung zur Seel­sorgerin im Ehrenamt. Zum praktischen Teil der Ausbildung gehört es, im Kranken­haus, im Alten­pflege­heim oder in der Gemeinde ins Gespräch mit Menschen zu gehen. Anfang dieses Jahres habe ich im Gespräch mit Frau Helmer-Pham Xuan und Frau Meerheimb geklärt, ob ich hier in der Stadt­kirchen­gemeinde „meinen Dienst“ tun könnte. Frau Meerheimb vermittelte mir verschiedene Kontakte, und ich konnte schon einige Seel­sorge­gespräche führen. Es ist wunder­schön, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und wert­schätzend mit ihnen umzugehen. Ich freue mich auf viele weitere Gespräche.

Wenn Sie auch einmal gerne ein Gespräch mit mir führen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Meerheimb, sie vermittelt den Kontakt.

Seien Sie behütet

Ihre Renate Stier


Januar 2021

Rote Tüte

Vor Corona­zeiten habe ich gern am Gemeinde­frühstück der Stadt­kirchen­gemeinde teilgenommen, das einmal im Monat statt­fand. Ein wenig naschen, ein paar nette Worte mit anderen Teilnehmern wechseln, zusammen singen. Interessante Themen wurden vorgestellt, Geschichten zum Lachen und Nach­denken vermittelt – ein Mittwoch­vormittag voller Leichtig­keit war das immer. Liebevoll und arbeitsreich vom Frühstücks­team vorbereitet und immer mit passender jahres­zeit­licher Dekoration verziert. Und dann das „Aus“ durch die Corona-Infektionen !

Eine ziemlich einsame Zeit begann und bei mir persönlich waren auch noch Bauarbeiten (Bad-Sanierung) in der Wohnung angefallen. Stress mit Handwerker-Terminen, Dinge, die bei den Hand­werkern schief liefen, Liefer­schwierig­keiten, Dreck und Staub ohne Ende – an manchen Tagen war ich der Verzweiflung nahe.

Und an so einem Tag – kurz vor dem 4. Advent, klingelte es bei mir und das befreundete Ehepaar Löhner vom Frühstücks­team stand mit einer roten Tüte vor mir, wünschte mir ein schönes Weihnachts­fest und überbrachte einen Gruß vom gesamten Team. Zu mir herein­kommen wollten Löhners nicht, denn sie wollten auch noch andere Gemeinde­mitglieder überraschen – gemütlich war es auf meiner Baustelle sowieso nicht.

Erfreut betrachtete ich die rote Tüte mit den aufgedruckten weißen Fischen und den Worten „Gottes Segen“ und, obwohl ich wusste, dass sie eigent­lich für den Heiligen Abend gedacht war, konnte ich nicht wider­stehen, sie zu durch­stöbern. Mit Freude entdeckte ich Lied- und Worttexte, einen Aufstell­kalender, Kekse, Schokolade, eine grüne Tanne aus Tonpapier gebastelt und ein Wind­licht aus Pergament­papier mit dazu gehörender Kerze. Die Süßig­keiten haben das Weihnachts­fest nicht mehr erlebt, aber am Weihnachts­bäumchen und dem Wind­licht habe ich mich an den Fest­tagen noch erfreut und ein warmes Gefühl durch­flutete mich bei dem Gedanken, dass jemand an mich gedacht hatte. Und der Kalender erinnert mich das ganze Jahr 2021 daran.

Vielen lieben Dank an all die fleißigen Helfer, die in ihrer Freizeit für diese Freude über die rote Überraschungs­tüte gesorgt haben.

Jutta Hildebrand


Januar 2021

Weihnachten 2020 – eine besondere Erfahrung

Vorfreude auf die Weihnachts­gottes­dienste – Absage der Weihnachts­gottes­dienste und Verwirrung darüber, was nun wo (nicht mehr – oder doch ?) stattfindet !!

Auf jeden Fall das Gefühl von Enttäuschung. „Nicht mal Weihnachten ist so wie immer, so wie wir es doch gerade jetzt dringend brauchen,“ dachte ich.

Ging es Ihnen vielleicht ähnlich ?

Und dann entdeckte ich in der Zeit zwischen den Jahren bei einem Besuch unserer Stadt­kirche diese ganz neu, Weihnachten ganz neu.

In warmes Licht getaucht, öffnete sich mir der Kirchen­raum. Ganz zentral der große rote Weihnachts­stern, der mich wie selbst­verständlich nach vorn leitete, wo ich in der ersten Stuhlreihe Platz nehmen konnte. Mich setzen, quasi in Pole-Position, ganz allein – aber nicht einsam – zur Ruhe kommen konnte. Mich fallen lassen in diese Atmosphäre von gedämpften Licht und Musik, die den Kirchen­raum durch­fließt. Gedanken ziehen lassen, aufnehmen, was um mich herum ist: Der Tannen­baum – nicht weit weg hinter dem Altar – sondern zum Greifen nahe, dicht an den Stuhl­reihen.

Vor mir die Krippe aus Oliven­holz, wunder­schön und zum Anfassen verlockend. Ganz in Ruhe kann ich sie betrachten, sogar noch näher heran treten und das Geschehen von Betlehem in mich aufnehmen, teilnehmen, teilhaben.

Und schließlich die große Krippe, fast wuchtig und urwüchsig, gleich daneben. Sie lädt mich ein, meine Lasten abzulegen, alles was mich beschwert, was mich sorgt, abzulegen, indem ich auf einem bereit gelegten Zettel aufschreibe, was ich abgeben und loswerden will, was ich erbitte.

Still sitze ich da, eine ganze Weile, und fühle mich wunderbar aufgenommen in diesen Rahmen, diese Atmosphäre. Die Weihnachts­musik klingt in mir, wird schließlich zu meiner Herzens­melodie. Nahezu leicht­füßig, mit frohem Herzen und neuer Zuver­sicht verlasse ich die Kirche einige Zeit später. Weihnachten hat mich erreicht !

Dank an alle, die das so liebevoll gestaltet und ermöglicht haben.

P. D.


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