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Aktuelles

Hinweis:
In der Stadtkirche finden ab März wieder Gottesdienste statt. Dort wird auch jeden Donnerstag um 11 Uhr eine ökumenische Marktandacht gefeiert.

Ermutigungs­worte

Ermutigungs­wort zum Sonntag Reminiszere (Robert U. Giesecke)

Ermutigungs­wort zum Sonntag Invokavit (Christine Heuser)

Ermutigungs­wort zum Sonntag Estomihi (Inka Baumann)

Ermutigungs­wort zum Sonntag Sexagesimae (Reinhold Jordens-Höke)

Ermutigungs­wort zum letzten Sonntag nach Epiphanias (Stephanie Gupta)

Ermutigungs­wort zum 3. Sonntag nach Epiphanias (Ulf Stoischek)

Ermutigungs­wort zum 2. Sonntag nach Epiphanias (Thomas Posten)

Ermutigungs­wort zum Jahresanfang (Michael Gerloff)

Ermutigungs­wort zu Weihnachten (Martina Helmer-Pham Xuan)

Ermutigungs­wort zum 4. Sonntag im Advent (Jonas Stark)

Ermutigungs­wort zum 15. November 2020 (Ute Meerheimb)


Welt­gebets­tags­ordnung kommt aus dem Südsee­paradies Vanuatu

Weltgebetstag am 5. März 2020 in der Katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt (© Juliette Pita)

© Juliette Pita

Am Freitag, den 5. März ist es wieder so weit: Der Welt­gebets­tags-Gottes­dienst findet statt – diesmal um 18:30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt – jedenfalls wenn es die Vorschriften zur Covid-19-Eindämmung zulassen.

Frauen aus Vanuatu, einer Insel­gruppe östlich von Australien, haben ihn vorbereitet. Die Bevölkerung wohnt haupt­sächlich in Dörfern, die nicht alle durch Straßen erreichbar sind. Die üppige Vegetation bewirkt, dass jeder eigent­lich genug Lebens­mittel zur Verfügung hat.

Aber der Klima­wandel sorgt dafür, dass das nicht mehr selbst­verständlich ist: Der Meeres­spiegel steigt, Trink­wasser wird knapper, tropische Wirbel­stürme verwüsten das Land …

Mehr darüber werden Sie erfahren, wenn Sie den Gottes­dienst besuchen !

Bedingt durch die Hygiene­maßnahmen wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr aber Manches anders sein als gewohnt:

Wenn Sie zur Kirche kommen möchten, müssen Sie sich diesmal anmelden, weil nur 45 Plätze zur Verfügung stehen. Dazu rufen Sie bitte unter der Nummer 05353 4314 an
am Donnerstag, den 25. Februar in der Zeit von 11:15-12:30 Uhr und von 17:00-19:00 Uhr bzw.
am Dienstag, den 2. März in der Zeit von 9:45-11:00 Uhr und von 17:00-19:00 Uhr.
(Zu anderen Zeiten ist diese Rufnummer nicht besetzt !)

Alternativ können Sie sich am 25. Februar in der Zeit von 11:15 bis 12:30 Uhr und am 2. März in der Zeit von 9:45 bis 11:00 Uhr auch persönlich im Vorraum der Kath. Kirche anmelden.

Zum Gottes­dienst am Welt­gebets­tag vergessen Sie bitte nicht Ihren FFP2-Mund-und-Nasen­schutz (ohne Ventil !) bzw. ihre OP-Maske ! Sie werden zu Ihrem Platz geleitet. Während des Gottes­dienstes dürfen Sie leider nicht singen.

Und besonders schade ist es, dass wir hinterher nicht zusammen landes­typische Speisen genießen und uns entspannt unterhalten können. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen …

Und sicher können Sie auch diesen Gottes­dienst genießen !

Herzliche Einladung !

P.S.: Sollten die beschriebenen Maßnahmen am 5. März nicht mehr erforderlich sein, werden wir Sie zeitnah informieren.


Gottesdienstangebot für Frühaufsteher und für Langschläfer

Stadt­kirche Königslutter lädt im März jeden Sonntag zu zwei Kurz­gottes­diensten ein

Der Kirchen­vorstand der Stadt­kirche Königslutter hat eine langsame Lockerung bei Präsens­gottes­diensten beschlossen. Auf die geltenden Hygiene- und Abstands­regelungen wird besonders viel Wert gelegt. So ist der Abstand der Sitz­plätze auf 2 m erhöht worden, und nur Personen aus einem Haus­halt dürfen zusammen­sitzen. Das Tragen von FFP2 Masken ist verpflichtend. Um allen Interessierten die Teilnahme am Gottes­dienst zu ermöglichen, wird es jeden Sonntag im März zwei Kurz­gottes­dienste von etwa 30 Minuten geben. Die erste Feier beginnt um 9.30 Uhr und ist vorrangig für Erwachsene und Früh­aufsteher gedacht. Um 10.45 Uhr startet dann der zweite Gottesvdienst insbesondere für Konfirmanden, Jung­gebliebene und Lang­schläfer. Die Predigt von Pfarrerin Ute Meerheimb am Sonntag, 7. März steht unter dem Motto: „Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Licht­lein her“. Sie hofft, viele Gäste begrüßen zu können.


Passionsandachten – Digital

Wir treten ein in die Passionszeit

Sieben Wochen bis zum Osterfest dauert die Passionszeit.

Das ist die Zeit, die wir uns nehmem um das Leben und Sterben Jesu für uns zu zu verstehen.

Die Ev. luth. Propstei Königslutter lädt an jedem Donnerstag bis zum Osterfest zu digitalen Andachten zur Passionszeit ein.

Dazu laden die Pfarrer und Pfarrerin der Propstei in ihre Kirchen ein und gehen mit uns den Kreuzweg Jesu.

Bilder des berühmten Malers und Pfarrers Sieger Köder werden dazu vorgestellt und laden zum Innehalten ein.

Die Andachten werden musikalisch begleitet durch den Propsteikantor Matthias Wengler.

An jedem Donnerstag ab 18.00 Uhr auf der Homepage der Propstei Königslutter

  • 25.02.: Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken, Königslutter: „Verborgen vom Kreuz – Jesus begegnet seiner Mutter“

    » Passionsandacht (Externer Link)

  • 04.03.: Pfarrer Tobias Crins, Lelm „Am Boden – Jesus fällt unter dem Kreuz“
  • 11.03.: Pfarrerin Dr. Antje Labahn, Cremlingen: „Schaulust – Jesus wird ans Kreuz genagelt“
  • 18.03.: Pfarrer Thomas Posten. Destedt: „Gott sehen – der Tempelvorhang zerreißt bei Jesu Tod“
  • 25.03.: Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan, Königslutter: „Es ist vollbracht – Kreuzabnahme und mater dolorosa“
  • 01.04.: Pfarrerin Inka Baumann, Lucklum: „Ostern"

Online Gotte­dienst am Valentins­tag zum Motto „Valentin und die Liebe“ aus der Stadt­kirche Königslutter

In diesem Jahr fällt der Valentins­tag, der Tag der Liebenden und Verliebten, auf einen Sonntag. Menschen über­raschen und verwöhnen sich am 14. Februar mit Geschenken, Rosen, Süßig­keiten oder anderen „Liebes­beweisen“. Seit jeher hat Liebe viele Facetten, Liebes­geschichten interessieren stets aufs Neue. Für den christ­lichen Glauben ist die Liebe Gottes und die Liebe der Menschen unter­einander grund­legend. Darum lag es für Pfarrerin Ute Meerheimb nahe, einen Gottes­dienst zu diesem Thema zu feiern. Momentan werden im Kirchen­gemeinde­verband Königslutter keine Präsens­gottes­dienste gehalten. Darum wird nun ein Online-Gottes­dienst aus der Stadtkirche unter der Regie von Nils Respondek zum Motto „Valentin und die Liebe“ aufgezeichnet.

Ute Meerheimb geht dabei auf die Geschichte des 14. Februars und die Legende von Bischof Valentin ein, Texte und Lesungen zum Thema Liebe werden vorgetragen. Prädikantin Iris Fellmann erzählt von ihren Erfahrungen anhand eines Bildes des Künstlers Sieger Köder. Die Kurz­ansprache bezieht sich auf einige Verse aus dem „Hohen Lied der Liebe“ (1. Korinther­brief 13), in dem die Liebe in ihrer ganzen Größe und Tiefe besungen wird. Am Flügel begleitet Propstei­kantor Matthias Wengler passende „Liebes­lieder“ verschiedener Interpreten, angefangen von Gesang­buch­liedern bis hin zu Udo Jürgens und der Gruppe Ruhama.

Das Video ist ab 14.02.2021 um 10 Uhr unter youtube.propstei-koenigslutter.de zu sehen.


Pfarrstelle wieder besetzt

Ann-Kathrin Rieken

Seit 29. Januar 2021 hat die Vakanz im Pfarrbezirk der Stifts­kirchen­gemeinde und der Gemeinde Sunstedt im Kirchen­gemeinde­verband Königslutter ein Ende: Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken hat ihren Dienst angetreten !

Frau Rieken wird mit ihrer Familie erst am 12. Februar ins Pfarr­haus einziehen. Jedoch wird sie ab 1. Februar in der Regel zu den üblichen Büro­zeiten im Pfarr­büro der Stifts­kirche erreichbar sein:

  • dienstags       9.00 – 11.00 Uhr
  • donnerstags 15.00 – 17.00 Uhr und
  • freitags           9.00 – 11.00 Uhr

Telefon Pfarramt: 05353 2247

Außerhalb dieser Zeiten ist Frau Rieken bei Bedarf unter der Dienst­handy­nummer 0160 2384099 zu erreichen.

Leider ließ es die aktuelle Pandemie­situation nicht zu, Frau Rieken wie ursprünglich vorgesehen am Sonntag, 07.02.2021 der Gemeinde im Gottes­dienst vorzustellen und sie zu begrüßen. Stattdessen gab es einen Online-Gottes­dienst, der auf dem YouTube-Kanal der Propstei zu sehen ist:

» Online-Vorstellungs­gottes­dienst (Externer Link 43:12 min)

Dennoch möchte Frau Rieken sich Ihnen mit dem folgenden Video auf dem YouTube-Kanal der Propstei gerne vorstellen und Ihnen einen kurzen ersten Gruß zukommen lassen:

» Darf ich mich vorstellen? Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken
   (Externer Link 17:11 min)

Sobald wir wieder Gottes­dienste feiern können, werden wir den Vorstellungs­gottes­dienst von Frau Rieken natürlich mit Ihnen allen nachholen !

Heißen wir Frau Rieken sehr herzlich willkommen und wünschen ihr Gottes Segen an ihrer neuen Wirkungs­stätte.

Ute Schmalbruch vom Kirchenvorstand


Absage der Gottes­dienste in Sunstedt

In der St.-Jakobus-Kirche in Sunstedt finden weiterhin, wegen der Corona Ansteckungs­gefahr, keine Gottes­dienste und Amts­handlungen statt. Da es zeitlich nicht abzuschätzen ist, wann die Gefahr der Ansteckung nicht mehr gegeben ist und zeitliche Verlängerungen zu erwarten sind, halten wir uns an die Vorgaben der Bundes­regierung. Erst wenn der Lockdown erheblich gelockert wird, wird der Kirchen­vorstand Sunstedt einen neuen Beschluss fassen und fest­legen, wann der nächste Gottes­dienst abgehalten werden kann. Bis dahin bleibt unsere Kirche geschlossen.

Der Kirchen­vorstand wird in nächster Zeit eine Informations­reihe über die St.-Jacobus-Kirche und der darin befindlichen Schätze starten. Alle Gemeinde­mitglieder können sich am Ende an einem Quiz beteiligen, bei dem es natürlich auch eine Kleinig­keit zu gewinnen gibt.

Die Ermutigungs­worte von Pfarrer und Pfarrerinnen aus der Propstei Königslutter hängen zum Mitnehmen jedes Wochen­ende am Hucke­strick vor dem Kirchen­zaun. Diese können auch per E-Mail im Sekretariat der Stifts­kirche angefordert werden:
stiftskirche.koe.buero@lk-bs.de

Für persönliche Gespräche steht Pfarrerin Ann-Katrin Rieken nach telefonischer Verein­barung gerne zur Verfügung:
Tel. 05353 2247 oder 0160 2384099


„Nachwuchs“ gesucht

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unseren Gemeinde­brief in den Händen halten und – so hoffen wir – für lesens­wert halten, dann verdanken Sie das nicht nur den Autoren und der Redaktion, sondern ganz wesentlich auch vielen fleißigen Verteilerinnen und Verteilern, die – natürlich ehren­amtlich – die insgesamt über 6000 Gemeinde­briefe in Königslutter und den umliegenden Dörfern austragen. Für Pfarrer und Kirchen­vorstand bildet der Gemeinde­brief ein wichtiges Binde­glied, mit dem sie viele Gemeinde­glieder erreichen. Erst durch diesen Multiplikator werden all die Aktivitäten zum lebendigen Besitz der ganzen Gemeinde. Aber das Verteiler­team benötigt dringend Nach­wuchs. Der Aufwand ist nicht allzu groß: Etwa fünfmal im Jahr ein Weg von durch­schnittlich einer Stunde Dauer. Dabei lernt man seine Wohn­umgebung noch besser kennen, begegnet Leuten, führt Gespräche und darf sich bei alledem bewusst sein, die Kirche den Menschen näher zu bringen. Könnten Sie sich diesen ehren­amtlichen Dienst an Ihrer Gemeinde vorstellen ?

Über Ihre Meldung im Gemeinde­büro der Stadtkirche, Tel. 05353 96278, würden wir uns sehr freuen. Auch wenn Sie nur gelegent­lich als „Springer“ im Vertretungs­fall tätig werden möchten, wäre das sehr willkommen.

Nicht vergessen sei an dieser Stelle aber auch der Dank an alle Verteilerinnen und Verteiler, insbesondere diejenigen, die jetzt nach langen Jahren ihre Tätigkeit aus Alters- oder Krankheits­gründen beenden möchten.


Offene Kirchen

Die Stadt­kirche ist täglich von 9 bis 17 Uhr, der Kaiserdom von 11.30 bis 16.30 Uhr für Besuche und stille Gebete geöffnet. Die wöchent­lich neu erscheinenden Ermutigungs­worte und andere Texte dürfen gerne zum persönlichen Gebrauch mitgenommen werden.

Momentan werden keine Sonntags-Gottes­dienste gefeiert. Zur regulären Gottes­dienst­zeit wird in der Stadt­kirche sonntags von 10.45 Uhr bis 11.45 Uhr eine Pfarrerin oder ein Mitglied des Kirchen­vorstands als Ansprech­partner anwesend sein, im Kaiserdom sind während der Öffnungs­zeiten ebenfalls Ansprech­partner anwesend. Die Stadt­kirche wird am Wochen­ende in besonderem Licht erstrahlen, und im Hinter­grund wird besinnliche Musik zu hören sein.


Winter­garten in der Stadt­kirche Königslutter für Familien im Februar 21 !

Wir bieten den Winter­garten für einzelne Familien an. Eine Familie kommt zu ihrer gebuchten Zeit zur Stadt­kirche Königslutter, bekommt eine kurze Einweisung und kann dann in einem eigenen Bereich mit den Spiel­geräten sich beschäftigen. Es sind immer zeit­gleich zwei Familien da, die nicht miteinander in Berührung kommen.

Wir haben für euch: Gokarts, Food­sprinter, Rutsche­autos, Stelzen, Hänge­matte, Pedalos, Hüpf­tiere, Hüpf­stangen, Kreisel u.v.m. Die Spiel­geräte sind für Kinder von 3 bis 9 Jahre so ausgewählt, dass für jede*n etwas dabei ist. Manche Geräte können auch mit den Eltern gemeinsam genutzt werden. Jede Familie bekommt in ihrem Bereich ein eigenes Lager­feuer.

Wir bieten euch so eine kleine Auszeit vom Alltag an und möchten euch eine schöne Zeit schenken !

Bei unserem Angebot handelt es sich um ein Angebot der freien Jugend­hilfe nach § 11 KJHG und ist deshalb möglich, auch wenn andere Einrichtungen wie Kinder­garten und Schule geschlossen sind. Wir möchten mit diesem Angebot eine unter­stützende Möglich­keit zur Kinder­beschäfti­gung bieten. Die Kontakt­beschränkungen im privaten Bereich und in der Schule gelten trotzdem weiterhin und deren Einhaltung stellen wir nicht in Frage.

Bitte mitbringen:
FFP2-Masken oder andere erlaubte Masken
Tasse für jedes Familien­mitglied
Fahrradhelm

Die Daten für den Winter­garten im Februar:
12.02.2021 und 26.02.2021:
15.00 – 15:45 Uhr
15:45 – 16:30 Uhr
16:30 – 17:15 Uhr

Anmeldung unter:

www.evj-koenigslutter.de/veranstaltungen-fuer-kinder

Programmplakat Mach mit! – Aktionen von Januar bis März


Markt­andacht in der Stadtkirche Königslutter – 10 Minuten zur Marktzeit

In der Stadtkirche Königslutter wird ab 21. Januar 2021 jeden Donnerstag um 11 Uhr eine ökumenische Marktandacht gefeiert. Die Glocken laden kurz vor 11 Uhr zu einer Pause im Alltag ein. Unter dem Motto „Wort und Musik“ ist Zeit zum Zuhören, Zeit für Ruhe, Zeit für eigenen Gedanken. Mit Einkaufs­tüte, Akten­koffer oder Rucksack, beim Stadt­bummel oder im Termin­druck, in Urlaubs­laune und in Alltags­hektik möchte die wöchent­liche Kurz­andacht mit einem kleinen Impuls und Musik Nahrung für Herz, Kopf und Seele bieten. Gerade in dieser schweren Zeit kann eine kurze „Auszeit“ Kraft und Trost schenken. Mit dem Vater­unser, Segen und Musik klingt die Markt­andacht aus. Pfarrerinnen, Pfarrer und Ehren­amtliche des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter und der katholischen Kirche werden im Wechsel die Ansprache halten. Pfarrerin Ute Meerheimb von der Stadtkirchen­gemeinde macht am 21. Januar den Auftakt, die musikalische Begleitung übernimmt Propstei­kantor Matthias Wengler. Interessierte jeden Alters sind herzlich willkommen.


Seelsorge im Ehrenamt

Eine echte Gemein­schaft
beginnt in den Herzen der Menschen.

M. Some

Renate Stier

Hiermit möchte ich mich ihnen vorstellen.

Ich heiße Renate Stier bin 64 Jahre alt und wohne in Königslutter. Ich habe zwei Töchter und zwei Enkelkinder.

Seit Mai dieses Jahres bin ich im Ruhe­stand. Davor habe ich viele Jahre eine Kinder­tages­stätte geleitet.

Ende 2019 begann ich bei der Landes­kirche Braunschweig eine Ausbildung zur Seel­sorgerin im Ehrenamt. Zum praktischen Teil der Ausbildung gehört es, im Kranken­haus, im Alten­pflege­heim oder in der Gemeinde ins Gespräch mit Menschen zu gehen. Anfang dieses Jahres habe ich im Gespräch mit Frau Helmer-Pham Xuan und Frau Meerheimb geklärt, ob ich hier in der Stadt­kirchen­gemeinde „meinen Dienst“ tun könnte. Frau Meerheimb vermittelte mir verschiedene Kontakte, und ich konnte schon einige Seel­sorge­gespräche führen. Es ist wunder­schön, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und wert­schätzend mit ihnen umzugehen. Ich freue mich auf viele weitere Gespräche.

Wenn Sie auch einmal gerne ein Gespräch mit mir führen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Meerheimb, sie vermittelt den Kontakt.

Seien Sie behütet

Ihre Renate Stier


Berichte

Januar 2021

Rote Tüte

Vor Corona­zeiten habe ich gern am Gemeinde­frühstück der Stadt­kirchen­gemeinde teilgenommen, das einmal im Monat statt­fand. Ein wenig naschen, ein paar nette Worte mit anderen Teilnehmern wechseln, zusammen singen. Interessante Themen wurden vorgestellt, Geschichten zum Lachen und Nach­denken vermittelt – ein Mittwoch­vormittag voller Leichtig­keit war das immer. Liebevoll und arbeitsreich vom Frühstücks­team vorbereitet und immer mit passender jahres­zeit­licher Dekoration verziert. Und dann das „Aus“ durch die Corona-Infektionen !

Eine ziemlich einsame Zeit begann und bei mir persönlich waren auch noch Bauarbeiten (Bad-Sanierung) in der Wohnung angefallen. Stress mit Handwerker-Terminen, Dinge, die bei den Hand­werkern schief liefen, Liefer­schwierig­keiten, Dreck und Staub ohne Ende – an manchen Tagen war ich der Verzweiflung nahe.

Und an so einem Tag – kurz vor dem 4. Advent, klingelte es bei mir und das befreundete Ehepaar Löhner vom Frühstücks­team stand mit einer roten Tüte vor mir, wünschte mir ein schönes Weihnachts­fest und überbrachte einen Gruß vom gesamten Team. Zu mir herein­kommen wollten Löhners nicht, denn sie wollten auch noch andere Gemeinde­mitglieder überraschen – gemütlich war es auf meiner Baustelle sowieso nicht.

Erfreut betrachtete ich die rote Tüte mit den aufgedruckten weißen Fischen und den Worten „Gottes Segen“ und, obwohl ich wusste, dass sie eigent­lich für den Heiligen Abend gedacht war, konnte ich nicht wider­stehen, sie zu durch­stöbern. Mit Freude entdeckte ich Lied- und Worttexte, einen Aufstell­kalender, Kekse, Schokolade, eine grüne Tanne aus Tonpapier gebastelt und ein Wind­licht aus Pergament­papier mit dazu gehörender Kerze. Die Süßig­keiten haben das Weihnachts­fest nicht mehr erlebt, aber am Weihnachts­bäumchen und dem Wind­licht habe ich mich an den Fest­tagen noch erfreut und ein warmes Gefühl durch­flutete mich bei dem Gedanken, dass jemand an mich gedacht hatte. Und der Kalender erinnert mich das ganze Jahr 2021 daran.

Vielen lieben Dank an all die fleißigen Helfer, die in ihrer Freizeit für diese Freude über die rote Überraschungs­tüte gesorgt haben.

Jutta Hildebrand


Januar 2021

Weihnachten 2020 – eine besondere Erfahrung

Vorfreude auf die Weihnachts­gottes­dienste – Absage der Weihnachts­gottes­dienste und Verwirrung darüber, was nun wo (nicht mehr – oder doch ?) stattfindet !!

Auf jeden Fall das Gefühl von Enttäuschung. „Nicht mal Weihnachten ist so wie immer, so wie wir es doch gerade jetzt dringend brauchen,“ dachte ich.

Ging es Ihnen vielleicht ähnlich ?

Und dann entdeckte ich in der Zeit zwischen den Jahren bei einem Besuch unserer Stadt­kirche diese ganz neu, Weihnachten ganz neu.

In warmes Licht getaucht, öffnete sich mir der Kirchen­raum. Ganz zentral der große rote Weihnachts­stern, der mich wie selbst­verständlich nach vorn leitete, wo ich in der ersten Stuhlreihe Platz nehmen konnte. Mich setzen, quasi in Pole-Position, ganz allein – aber nicht einsam – zur Ruhe kommen konnte. Mich fallen lassen in diese Atmosphäre von gedämpften Licht und Musik, die den Kirchen­raum durch­fließt. Gedanken ziehen lassen, aufnehmen, was um mich herum ist: Der Tannen­baum – nicht weit weg hinter dem Altar – sondern zum Greifen nahe, dicht an den Stuhl­reihen.

Vor mir die Krippe aus Oliven­holz, wunder­schön und zum Anfassen verlockend. Ganz in Ruhe kann ich sie betrachten, sogar noch näher heran treten und das Geschehen von Betlehem in mich aufnehmen, teilnehmen, teilhaben.

Und schließlich die große Krippe, fast wuchtig und urwüchsig, gleich daneben. Sie lädt mich ein, meine Lasten abzulegen, alles was mich beschwert, was mich sorgt, abzulegen, indem ich auf einem bereit gelegten Zettel aufschreibe, was ich abgeben und loswerden will, was ich erbitte.

Still sitze ich da, eine ganze Weile, und fühle mich wunderbar aufgenommen in diesen Rahmen, diese Atmosphäre. Die Weihnachts­musik klingt in mir, wird schließlich zu meiner Herzens­melodie. Nahezu leicht­füßig, mit frohem Herzen und neuer Zuver­sicht verlasse ich die Kirche einige Zeit später. Weihnachten hat mich erreicht !

Dank an alle, die das so liebevoll gestaltet und ermöglicht haben.

P. D.


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