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Aktuelles

Wein- und Fest­geschichten mit Musik im Pfarr­garten der Stadtkirche

Zum 2. Mal in diesem Sommer laden die drei Kirchen­gemeinden in Königslutter zu einer besonderen Erlebnis-Lesung ein. Am Freitag, 12. Juli um 19 Uhr werden Wein- und Fest­geschichten im Pfarr­garten an der Stadtkirche von der professionelle Vorleserin Antje Illeson zu hören sein. Die Moderation des Abends liegt in den Händen von Dr. Peter Hennig und Pfarrerin Ute Meerheimb. Die musikalische Ausge­staltung übernimmt ein Trio mit verschiedenen Instrumenten. In der Pause gibt es bei Wein, Wasser und Knabbereien Gelegenheit zum Gespräch.

Die Reihe wird fortgesetzt mit Traum­geschichten am Donnerstag, 25. Juli um 19 Uhr im Garten des Kreuzgangs am Kaiserdom.

Wer einen lauschigen Sommer­abend mit spannenden Geschichten, kühlen Getränken und netten Gesprächen erleben möchte, ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.


Berichte

März 2019

„Kommt, alles ist bereit !“

Dieser Einladung folgten fast 100 Besucherinnen und Besucher, um das Gastland Slowenien kennenzu­lernen, das beim diesjährigen Weltgebetstag Pate stand.

Der ökumenische Vorbereitungs­kreis der drei Königslutteraner Kirchen­gemeinden (Stadtkirche, Stiftskirche und katholische Pfarrgemeinde) hatten zu diesem Anlass eigens die Kirche freigeräumt, in der – anstelle der üblichen Stuhlreihen – festlich eingedeckte und geschmückte Tische für ein gemeinsames Festmahl bereitstanden.

Doch zuvor machten die einzelnen Vorbereitungs­gruppen – quasi als Vorspeise – die interessierten Gäste mit Slowenien vertraut, das aus dem Zerfall Jugoslawiens hervorgegangen ist und erst 1991 ein unabhängiger Staat wurde.

In einem Anspiel lernten die Besucher Slowenien als Gastland näher kennen, das bereits 2004 in die EU aufgenommen wurde. Neben der wechsel­vollen Geschichte des Landes wurden die Gäste über Wirtschaft, Politik, Kultur und Religions­gemeinschaften informiert und lernten in einer Gedanken­reise und anhand auf eine Groß­leinwand projizierter Fotos die vielfältige und touristisch reizvolle Landschaft Sloweniens kennen.

Zwischendurch lockerten fröhliche, ansteckende und mutmachende slowenische Lieder mit stimmungs­voller instrumentaler Untermalung die Atmosphäre auf, zogen die Besucher in ihren Bann und luden zum Mitsingen ein.

Ein besonderer Fokus der Beiträge lag auf der Situation der Frauen und benach­teiligter Bevölkerungs­gruppen in Slowenien. Arbeits­losigkeit – insbesondere auf dem Land – und infolge dessen Landflucht der jüngeren Bevölkerung sowie Vereinsamung und Armut alter, auf dem Land zurück­bleibender Menschen, Ausgrenzung und Isolierung von Randgruppen wie z. B. der Roma-Bevölkerung sind Themen, die nicht nur Slowenien betreffen.

Hier ist es das spezifische Anliegen des Welt­gebets­tages, voneinander zu lernen, füreinander auch über Länder­grenzen einzustehen, um sich gegenseitig zu ermutigen und zu unterstützen. Praktische Projekte und Initiativen slowenischer Frauen, die diese Idee beispielhaft aufgreifen, wurden vorgestellt und solidarisches Handeln als biblischer Auftrag ausgelegt und in unseren Lebens­alltag transferiert.

Mit einer Bild­betrachtung zum diesjährigen Welt­gebetstags­plakat der Künstlerin Rezka Arnus beschloss Pfarrerin Ute Meerheimb die Ausführungen der Frauen und gab das Start­signal zum gemeinsamen Essen der mitgebrachten leckeren, vielfältigen Köstlich­keiten.

„Ein gelungener Abend ! – unbedingt wiederholungswert !“ – war die überwiegende Resonanz der Gäste zum Abschied.


Januar 2019

Krippenspiel der Vorkonfirmanden begeisterte

Heilig Abend um 16.30 Uhr in der Stadtkirche: Alle 250 Plätze in der Kirche sind besetzt, viele Kinder haben sogar auf den Sitzkissen vor den ersten Stuhlreihen Platz genommen. Wer jetzt noch kommt, muss mit einem Stehplatz vorlieb nehmen.

Ja, der Andrang, das diesjährige Krippenspiel „Der Wirt von Bethlehem“ mitzuerleben, war riesig. Und die Erwartungen der Besucher wurden nicht enttäuscht. Seit Mitte November hatte eine Gruppe von Vorkonfirmanden unter der Leitung von Pfarrerin Ute Meerheimb und zwei Müttern sowie Kantor Matthias Wengler fleißig geprobt und sich mit den Rollen des Spiels und zwei Liedern vertraut gemacht. So konnten die großen und kleinen Besucher in der Christvesper verfolgen, wie genervt der Wirt von Bethlehem am allerersten Weihnachtsfest ist. Dauernd klopfen Leute an seine Tür und wollen irgendetwas: eine Unterkunft, wissen, wo ein Kind geboren wurde … Doch der Wirt hat nur den Wunsch nach Ruhe und Schlaf. Erst als er selbst das Gotteskind in der Krippe sieht, erkennt er, wer da in seinem Stall geboren ist. Nun weckt er alle Gäste in seinem Gasthaus auf, damit auch sie dieses ganz besondere Baby anschauen. Begeisterter Applaus belohnte die Jugendlichen für diese gelungene Aufführung.

Herzlichen Dank an alle Mitspielerinnen und Mitspieler !


November 2018

Martinsspiel auf dem Marktplatz

Am 11.11. führten drei Konfirmandinnen der Stadtkirche die Geschichte von St. Martin auf. Nach dem sehr gut besuchten Familien­gottesdienst in der Stiftskirche zogen die Besucher, angeführt von St. Martin hoch zu Ross und begleitet vom Posaunen­chor Königslutter, zum Marktplatz. Dort warteten schon die Spielerinnen Michelle Sowa als Sprecherin, Jaqueline Wulf als St. Martin und Marian Bock als Bettler auf ihren Einsatz. Sehr überzeugend spielten sie die Geschichte der Mantel­teilung und erhielten viel Applaus.

Pfarrerin Ute Meerheimb bedankte sich bei allen Beteiligten und Helfern, die diese Aktion möglich gemacht. Danach ließen sich Kinder und auch Erwachsene die leckeren Martins­hörnchen schmecken.


November 2018

Geburtstagskaffee fand guten Anklang

Einmal im Jahr werden alle Gemeindeglieder, die 70 Jahre und älter sind, zum Geburtstags­kaffee ins Gemeinde­haus der Stadtkirche eingeladen. Im November konnte Pfarrerin Ute Meerheimb 28 Jubilare begrüßen. Viele hatten eine Begleitung mitgebracht, sodass über 40 Gäste an der wunderschön gedeckten Kaffeetafel Platz nahmen. Passend zur Jahreszeit hatte Karin Dettmer die Tische mit selbstgestrickten kleinen Drachen, Herbstblättern, Lampionblumen und Kerzen geschmückt. Die Kuchenteller waren mit Negerküssen und Physalis dekoriert. Die Gäste fühlten sich durch diese einladende Atmosphäre gleich herzlich willkommen.

Nach der Kaffeetafel gestaltete Ute Meerheimb den Nachmittag zum Thema „Glück“. Ein Glücks-ABC wurde zusammen­gestellt, Erich Kästners Märchen vom Glück vorgelesen, und einige Teilnehmer berichteten von sehr berührenden persönlichen Glücksmomenten. Zwischendurch wurde kräftig gesungen. Alle fühlten sich bei dieser munteren und geselligen Gesprächs­runde wohl. Den Geburtstagskindern im Alter von 70 bis 99 Jahren wurde namentlich gratuliert, und sie erhielten einen Kalender für 2019 geschenkt. Fröhlich und um eine Glücks­erfahrung reicher verabschiedeten sich die Gäste bis zum nächsten Geburtstags­kaffee.

Ein herzliches Dankeschön an alle HelferInnen, die durch ihre tatkräftige Mithilfe zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.

Ute Meerheimb


November 2018

Ökumenische Veranstaltungsreihe 2018:

„Der Segen bleibt“ – auch in Königslutter !

Vom 22. bis 25. Oktober 2018 trafen sich an vier Abenden interessierte Gemeindeglieder mit der Religionspädagogin Johanna Scheller im katholischen Pfarrheim, um den Segensspuren der biblischen Jakobs-Geschichte im Alten Testament nachzuspüren.

Diese Veranstaltungsreihe setzt die ökumenische Zusammen­arbeit der drei Pfarrgemeinden in Königslutter und der umgebenden Dorfgemeinden um und ist ein Baustein, um miteinander ins Gespräch zu kommen über das, was unseren Glauben ausmacht und das, was uns im Alltag trägt.

An allen Abenden begleiteten wir auf einer Gedankenreise – unterstützt von Bodenbildern – Jakob durch seine alttestamentliche Lebensgeschichte. Wir hörten vom Betrug Jakobs an seinem Bruder, dem er den väterlichen Segen, den „Erstlingssegen“, raubte, hörten von Jakobs Flucht in die Wüste, seinen langen und arbeitsreichen Jahren als Flüchtling im Exil und schließlich seiner Rückkehr in die Heimat nach mehr als 20 Jahren.

Dabei wurden uns Jakobs innere Kämpfe und Auseinander­setzungen, sein Schwanken zwischen „selber kämpfen“ und „loslassen & sich auf Gott verlassen“ sinnbildlich für unser eigenes Leben, in dem wir immer wieder gefordert sind zu reflektieren, ob ein „weiter so“ oder ein Sichtwechsel für unsere Situation nötig ist.

Jakob ringt schwer mit seinen inneren Festlegungen, seinem traditionellen Handeln, hält aber immer wieder fest an seinem Glauben und beruft sich auf den Segenszuspruch Gottes, der auch uns gilt. Sein Lebensweg wird nicht leichter, aber ihm wächst immer wieder Kraft zu; und er spürt die Segensspur Gottes in seinem Leben.

So haben auch wir an jedem der vier Abende unseren eigenen Lebensweg bedacht und miteinander Segensrituale ausprobiert und geteilt. Am letzten Abend haben wir den Segen persönlich zugesprochen bekommen und dies bei einem Glas Wein oder Saft gefeiert.


Oktober 2018

Aktuelles aus unseren Kirchen

Unser Ev.-luth. Pfarrverband Königslutter hat einen neuen Namen erhalten. Seit dem 1. Oktober 2018 sind wir

„EV.-LUTH. KIRCHEN­GEMEINDE­VERBAND KÖNIGSLUTTER“.

Änderungen der Kirchen­gemeinde­ordnung hatten dies erforderlich werden lassen. Das Logo des Kirchen­gemeinde­verbandes, der Baum in Form eines Kreuzes und die zwölf Blätter, welche die zwölf Gemeinden, die dem Kirchen­gemeinde­verband angehören, symbolisieren, wurde auf Wunsch aller Mitglieder beibehalten. Nach den Kirchen­vorstands­wahlen im März dieses Jahres ist es auch zu personellen Veränderungen in den Kirchen­vorständen der Gemeinden gekommen.

Das hatte ebenfalls Auswirkungen auf die Zusammen­setzung des Vorstandes des Kirchen­gemeinde­verbandes. Wie bisher entsenden die Kirchen­vorstände aus Boimstorf, Bornum, Glentorf, Groß Steinum, Lauingen, Rieseberg, Rotenkamp, Rottorf, Scheppau und Sunstedt jeweils eine/n Vertreter/in in den Vorstand. Stadtkirchen- und Stiftskirchengemeinde haben die bisherige Anzahl von jeweils fünf Vertreter/innen auf nunmehr jeweils drei Vertreter/innen reduziert.

Natürlich sind alle Pfarrerinnen und Pfarrer weiterhin Mitglieder im Vorstand des Kirchen­gemeinde­verbandes. In seiner konstituierenden Sitzung im August 2018 haben die Mitglieder des Vorstandes Christine Jahn erneut zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Reinhard Ahrens aus dem Kirchenvorstand in Scheppau gewählt.

Pfarrer Dr. Martin Senftleben war der Geschäftsführer des Kirchen­gemeinde­verbandes, und Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan ist seine Stellvertreterin.

Ein Kindergarten-, ein Finanz- und ein Personal­ausschuss mit Mitgliedern des Vorstandes unterstützen die vielfältige gemeindliche Arbeit des Gremiums für die Gemeinden.

Mitglieder und deren StellvertreterInnen (in blau gekennzeichnet) des neuen Kirchen­gemeinde­verbands­vorstandes:

Boimstorf:Gerhard Ohse-Kettig
Daniela Kessler
Bornum:Petra Raschper
Andreas Meier
Glentorf:Peter Altenbach
Silke Vahldiek
Groß Steinum:Carmen Bahn
Helma Block
Lauingen:Barbara Gawlik
Harald Johnke
Rieseberg:Alexander Hoppe
Peter Rautmann
Rotenkamp:Dirk Schulze
Doris Hoppe
Rottorf:Birgit Diekmann
Gerline Gierz-Bühring
Scheppau:Reinhard Ahrens
Karin Grotjahn
Sunstedt:Heinz Friedrich Kaiser
Christian Pape
Stadtkirche:Wiebke Cirksena
Iris Fellmann
Martina Haß-Tometzek
Claus-Helmuth Albrecht
Stiftskirche:Ines Heinecke
Christine Jahn
Ehrenfried Messal
Dietrich Dasenbrook
Ute Schmalbruch

Es wird nun geplant, Fachausschüsse für Jugendarbeit, diakonische Angelegenheiten und die Ökumene zu bilden. So laden wir gerne alle Kirchengemeindemitglieder ein, die Interesse haben, mitzuarbeiten

Eine Mitarbeit in den genannten Themenbereichen erfordert nicht zwingend die Mitgliedschaft im Vorstand des Kirchen­gemeindev­erbandes. Wenn Sie sich zu diesen Themen einbringen und in unseren Gemeinden mitarbeiten möchten, sind Sie herzlich willkommen !

Wir freuen uns sehr über Engagement und Ideen für unsere nachhaltige gemeindliche Zusammenarbeit. Zögern Sie nicht und sprechen Sie bitte Ihre Pfarrerinnen oder Pfarrer an oder wenden Sie sich direkt an die Vorstands­mitglieder.

Christine Jahn
Vorsitzende


Oktober 2018

Gottesdienst für Jung und Alt in Boimstorf

Erstmals wurde anlässlich des Erntedankfestes ein Gottesdienst für Jung und Alt in Boimstorf gefeiert. Der Altarraum war mit den vielfältigen Erntegaben geschmückt. Mit Freude und Begeisterung hielten die Kinder bei den Strophen des Liedes „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand“ Möhren, Kartoffeln, Trauben, Birnen, Kohl und Nüsse zur Anschauung hoch. Angela Böhm gestaltete mit zwei jugendlichen Chorsängern die Feier musikalisch aus. Die Besucher freuten sich über die fröhlichen Lieder und stimmten in den Refrain lauthals mit ein. Die Konfirmandin Clara Entz trug souverän ein Psalmgebet vor.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Thema Apfel. Anhand eines Mandalas konnten die Kinder das Wachsen eines Apfelbaumes – vom Kern bis zur Frucht – gut nachvollziehen. Benny und Florian sangen vor, was man so alles aus Äpfeln herstellen kann. Apfelringe, Apfeltee, Apfelmus, Apfelsaft etc. …

Pastorin Ute Meerheimb erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass wir oftmals „Früchte“ ernten, die wir gar nicht gepflanzt haben. Wir sind aufeinander angewiesen und Vieles im Leben können wir nicht selber machen. Am Erntedankfest danken wir darum für alle Gaben, die wir geschenkt bekommen.

Mit einer Geschichte kam der zweite Aspekt von Erntedank in den Blick: das miteinander Teilen. „Wenn jeder etwas hat, dann werden alle satt.“ Alle Besucher teilten Äpfel miteinander und ließen sie sich genüsslich schmecken.

Annelott Entz, Daniela Kessler und Angela Böhm gestalteten das Fürbittgebet, das jeweils in den Ruf einmündete „Gott, wir bitten dich, sorg du für uns !“


Mai 2018

Logo Aktion MENSCH bezuschusst neue Lautsprecheranlage in der Stadtkirche Königslutter

Neue Anlage ermöglicht auf allen Plätzen in der Kirche gutes Hören

Die Aktion Mensch ermöglichte durch einen Zuschuss von 5000,– Euro für die Maßnahme „Barrierefreies Hören“ die Anschaffung einer neuen Lautsprecheranlage in der Stadtkirche Königslutter.

Das alte Lautsprecher­system war nicht mehr zeitgemäß. Das Klangbild in der Kirche beeinträchtigte durch den vorhan­denen Hall vor allem Menschen mit Schwer­hörigkeit oder Cochlea-Implantaten beim Zuhören oder schloss sie von Angeboten an diesem kulturellen Zentrum der Stadt aus. Durch ein neues System wird nun auf allen Plätzen eine gute Verständlichkeit erreicht. Die einzelnen Lautsprecher können individuell laut oder leise gestellt und auch auf die jeweiligen Sprecher eingestellt werden. Mit vielen dezentralen Laut­sprechern kann die neue Anlage so genau auf die Situation bei Veranstaltungen abgestimmt werden. Davon profitieren auch die vielen musikalischen Angebote.

Ende Mai wurde die neue Lautsprecheranlage erstmals im Gottesdienst genutzt und von allen Zuhörern sehr positiv aufgenommen. Sie waren begeistert von der Ton- und Lautstärkequalität. Der Kirchenvorstand der Stadtkirche freut sich sehr über diese neue Anschaffung und dankt der Aktion Mensch herzlich für die Unterstützung, die nun barrierefreies Hören ermöglicht.


Mai 2018

Fröhlicher Open-Air-Pfingstgottesdienst

Am Pfingstmontag feierten die drei christlichen Gemeinden in Königslutter traditionell einen ökumenischen Gottesdienst. In diesem Jahr trafen sich die Gemeindeglieder der katholischen, Stifts- und Stadtkirche vor dem Gemeindehaus der Stadtkirche. Unter schattigen Lindenbäumen war ein schöner Altar mit Pfingstrosen geschmückt, und die über 100 Besucher nahmen auf Stühlen und Bierzeltbänken Platz.

Der Posaunenchor Königslutter unter der Leitung von Andreas Schulz hatte die musikalische Begleitung übernommen, und Pfarrer Dr. Martin Senftleben die liturgische Gestaltung. Kirchenvorsteher aus den drei Gemeinden wirkten bei den Lesungen und Gebeten mit. Pfarrerin Ute Meerheimb begrüßte die Gäste mit der Feststellung, dass auch die Gemeinden in Königslutter wie am ersten Pfingstfest „aus dem Häuschen“ seien. Pfarrer Dr. Julius Kafuti von der katholischen Gemeinde ging in seiner Predigt auf die Apostel Petrus und Paulus ein. Er betonte, dass es schon bei den ersten Aposteln Glaubensunterschiede gegeben habe. Diese bedeuteten aber nicht zwangsläufig Trennung, sondern könnten sich ergänzen und gegenseitig befruchten. Mit dem schwungvollen Lied „Komm, Heilger Geist mit deiner Kraft“ baten die Besucher um den Beistand und Segen für eine gute ökumenische Zusammenarbeit.

Im Anschluss an diesen schönen Open-Air-Gottesdienst bei sonnigen Wetter lud die Stadt­kirchen­gemeinde die Besucher zu einer leckeren Kartoffelsuppe und kühlen Getränken ein. So fanden in kleinen Tischgruppen nette Gespräche statt.


15. März 2018

Ergebnis der Kirchenvorstandswahl für die Stadtkirchengemeinde Königslutter

Bei der Wahl zum Kirchenvorstand am 11. März 2018 sind folgende Mitglieder der Stadtkirchengemeinde gewählt worden.

  1. Wiebke Cirksena
  2. Claus-Helmut Albrecht
  3. Torben Kittlauß
  4. Martina Hass-Tometzek

Zu Ersatzkirchenverordneten sind in folgender Reihenfolge gewählt worden:

  1. Iris Fellmann
  2. Dorothee Pfeil

Februar 2018

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden in der Stadtkirche

Auf der Konfirmandenfreizeit in Silberborn beschäftigten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Königslutter und den Dörfern der Umgebung mit dem Thema „Freundschaft“ und erarbeiteten dazu einen Gottesdienst. Damit stellten sie sich am 18. Februar 2018 der Gemeinde vor. Zunächst ging es darum, wie ein guter Freund sein sollte. Gewünscht wurden Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Offenheit, Freundlichkeit, für einen da sein, mit ihm lustig sein können. Die Freundschaft zwischen Jesus und seinem Jünger Simon Petrus bildete die Grundlage für diesen Gottesdienst. So erzählten die Jugendlichen, wie Petrus und Jesus Freunde wurden, was sie von einander hielten und welche Probleme es gab. Ähnliches kommt auch in heutigen Freundschaften vor. Freunde wissen manchmal besser als man selbst, was das Besondere an einem ist. Das stärkt das Selbstvertrauen, wenn man unsicher ist. Freundschaft kann wie ein Fels sein. Auch andere Bilder für Freundschaft fielen den Jugendlichen ein. Freundschaft ist wie ein Weg, denn man geht zusammen durch dick und dünn. Oder wie ein Sonnenstrahl. Wenn man den Freund sieht, geht die Sonne auf. Oder wie ein Buch mit vielen, vielen Seiten. Auf jeder Seite steht etwas Neues, gemeinsam kann man jeden Tag etwas anderes erleben. Zusammen sangen die Jugendlichen das Lied: „Wenn einer sagt: „Ich mag dich, du, ich find‘ dich ehrlich gut.“ – Dann krieg’ ich eine Gänsehaut und auch ein bisschen Mut.“

Das erarbeitete Rollenspiel der Verleugnung von Petrus zeigte in eindrucksvoller Weise, dass Freundschaft auch zerbrechen kann oder gefährdet ist. Manchmal passiert das Knall auf Fall, manchmal schleichend, ohne dass wir das so richtig bemerken. Wie und woran Freundschaften zerbrechen können, das demonstrierten die Jugendlichen mit verschiedenen Aktionen. Ein angezündeter Teebeutel und zerrissenes Papier zeigten, wie Freundschaft zerfallen kann. Abgerissene Blütenblätter machte verwelkte Freundschaft deutlich und eine kaputte Vase stand für zerbrochene Freundschaft.

Manchmal lebt Freundschaft aber glücklicherweise wieder auf, so war es bei Jesus und Petrus. Der Gottesdienst wurde musikalisch durch viele neue Lieder umrahmt, die teilweise auf der Gitarre von Katja Danzfuß oder auf der Orgel von Matthias Wengler begleitet wurden. Anschließend gab es für die zahlreichen Besucher beim Kirchenkaffee die Möglichkeit, über diesen gut gelungenen Gottesdienst ins Gespräch zu kommen.


Januar 2018

Konfirmandenfreizeit in Silberborn

In den Zeugnisferien Ende Januar 2018 machten sich 35 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Stadtkirche Königslutter und den umliegenden Dörfern gemeinsam auf den Weg ins Jugend­freizeitheim in Silberborn bei Holzminden. Zum ersten Mal fuhren die Konfis aus dem ehemaligen Kirchengemeindeverband Bornum mit.

Pfarrerin Ute Meerheimb, Pfarrer Reinhold Jordens-Höke und Robert Giesecke sowie Vikar Karsten Höpting und die Teamer Wiebke Holze, Frances Nultsch, Merlin Thörmann, Shaline Baumann, Carlsson Skiba und Katja Danzfuß arbeiteten mit den Jugendlichen zum Thema „Freundschaft“.

Die erarbeiteten Inhalte stellen die Konfirmanden und Konfirmandinnen in ihrem Vorstellungs­gottesdienst am 18. Februar 2018 um 10.15 Uhr in der Stadtkirche und um 10.30 Uhr in der Bornumer Kirche vor.

An den fünf Tagen in Silberborn fand Konfirmandenunterricht, aber auch eine gemeinsame Freizeitgestaltung statt: Spiele zur Stärkung der Gemeinschaft, der Besuch der Stadt Holzminden sowie sportliche Aktivitäten in der anliegenden Turnhalle des Freizeitheims. Mit einiger Überwindung und schließlich großer Begeisterung nahmen die Jugendlichen und Teamer an einer Kletteraktion teil. Beim Konfi-Dance-Abend führten die Jugendlichen ihre selbst ausgedachten Tanz­choreographien vor, die viel Beifall erhielten. Abschließend gab es wie jedes Jahr eine nächtliche Wanderung durch den Schnee.

So wuchsen die Jugendlichen während des Aufenthalts zu einer tollen Gruppe zusammen. Diese Erlebnisse werden den Jugendlichen und dem Team sicher in guter Erinnerung bleiben !

Katja Danzfuß


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