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Aktuelles

Ermutigungs­wort zum Sonntag

Ermutigungs­wort zum Sonntag Kantate (Michael Gerloff)


Frühlings­garten Spielen und Toben in Zeiten von Corona für Kinder von 3 bis 9 Jahre

in den Pfarrgärten der Propstei Königslutter

Schaukeln in der Hängematte, Fahren mit dem Gokarts, Laufen auf Stelzen u.v.m. im eigenen Bereich

Termine:
jeweils drei Zeitfenster um 15:00, 15:45 und 16:30 Uhr sind buchbar für einen Spielbereich

Schandelah: 21.04. + 19.05.2021
Hordorferstr. 8, 38162 Schandelah

Königslutter: 30.04.2021
An der Stadtkirche 6, 38154 Königslutter

Lelm: 05.05. + 09.06.2021
Hauptstr. 14, 38154 Lelm | Anmeldung unter: 05353 8413

Waggum: 11.05. + 01.06.2021
Kirchblick 3, 38110 Braunschweig

Königslutter: 28.05.2021
Vor dem Kaiserdom 1, 38154 Königslutter

Anmeldung unter:

» anmeldung.evj-koenigslutter.de/?page_id=18

Programmplakat Frühlingsgarten 2021


Der Online-Gottesdienst zum Gedenken an die Coronaverstorbenen am Sonntag, den 18.04.2021 ist noch auf dem YouTube-Kanal der Propstei Königslutter zu sehen:

» Corona-Gedenk­gottesdienst ansehen … (Externer Link 43:52 min)

Falls Sie die Übertragung des Radio­gottesdienstes zum Karfreitag im Kaiserdom verpasst haben, finden Sie ihn noch in der Mediathek:

» Radio­gottesdienst anhören … (Externer Link 1:00 h)

Zur Vorankündigung des NDR Radiogottesdienstes:

» Video über den Kaiserdom Königslutter (Externer Link 5 min)


Bei Anruf Hoffnung – 99 Sekunden Zuversicht

Telefon­aktion der Stifts­kirchen­gemeinde Königslutter

Die Stifts­kirchen­gemeinde Königslutter startet ein neues Projekt: Bei Anruf Hoffnung – 99 Sekunden Zuversicht. Wie der Name der Aktion schon verrät, kann eine kurze Andacht am Telefon angehört werden. Unter der Telefon­nummer: 05353 9905086 wird ein Anruf­beant­worter erreicht, auf dem eine Andacht hinterlegt ist. Nun kann 99 Sekunden lag die Nachricht abgehört werden. Eingesprochen wurden die Hoffnungs­worte von Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken. Am Ende steht jeweils ein Gebet und der Segen.

Nicht alle Menschen haben Zugang zum Internet und könne sich dort die Gottes­dienste und Andachten anschauen. Diese Aktion soll auch den Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, eine Möglich­keit gegeben, etwas von der Kirchen­gemeinde zu hören. So sollen die Menschen in ihrer Einsam­keit von Gottes Wort und seiner Liebe erreicht werden.

Die Andachts­reihe startet am Mittwoch, den 10.03.2021. Von da an kann jeweils eine Woche lang, rund um die Uhr eine kurze Andacht angehört werden. Jeden Mittwoch wird ein neuer Impuls zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gibt es auch an Karfreitag und Oster­sonntag ein Hoffnungs­wort.


Pfarrstelle wieder besetzt

Ann-Kathrin Rieken

Seit 29. Januar 2021 hat die Vakanz im Pfarrbezirk der Stifts­kirchen­gemeinde und der Gemeinde Sunstedt im Kirchen­gemeinde­verband Königslutter ein Ende: Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken hat ihren Dienst angetreten !

Frau Rieken wird mit ihrer Familie erst am 12. Februar ins Pfarr­haus einziehen. Jedoch wird sie ab 1. Februar in der Regel zu den üblichen Büro­zeiten im Pfarr­büro der Stifts­kirche erreichbar sein:

  • dienstags       9.00 – 11.00 Uhr
  • donnerstags 15.00 – 17.00 Uhr und
  • freitags           9.00 – 11.00 Uhr

Telefon Pfarramt: 05353 2247

Außerhalb dieser Zeiten ist Frau Rieken bei Bedarf unter der Dienst­handy­nummer 0160 2384099 zu erreichen.

Leider ließ es die aktuelle Pandemie­situation nicht zu, Frau Rieken wie ursprünglich vorgesehen am Sonntag, 07.02.2021 der Gemeinde im Gottes­dienst vorzustellen und sie zu begrüßen. Stattdessen gab es einen Online-Gottes­dienst, der auf dem YouTube-Kanal der Propstei zu sehen ist:

» Online-Vorstellungs­gottes­dienst (Externer Link 43:12 min)

Dennoch möchte Frau Rieken sich Ihnen mit dem folgenden Video auf dem YouTube-Kanal der Propstei gerne vorstellen und Ihnen einen kurzen ersten Gruß zukommen lassen:

» Darf ich mich vorstellen? Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken
   (Externer Link 17:11 min)

Sobald wir wieder Gottes­dienste feiern können, werden wir den Vorstellungs­gottes­dienst von Frau Rieken natürlich mit Ihnen allen nachholen !

Heißen wir Frau Rieken sehr herzlich willkommen und wünschen ihr Gottes Segen an ihrer neuen Wirkungs­stätte.

Ute Schmalbruch vom Kirchenvorstand


„Nachwuchs“ gesucht

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unseren Gemeinde­brief in den Händen halten und – so hoffen wir – für lesens­wert halten, dann verdanken Sie das nicht nur den Autoren und der Redaktion, sondern ganz wesentlich auch vielen fleißigen Verteilerinnen und Verteilern, die – natürlich ehren­amtlich – die insgesamt über 6000 Gemeinde­briefe in Königslutter und den umliegenden Dörfern austragen. Für Pfarrer und Kirchen­vorstand bildet der Gemeinde­brief ein wichtiges Binde­glied, mit dem sie viele Gemeinde­glieder erreichen. Erst durch diesen Multiplikator werden all die Aktivitäten zum lebendigen Besitz der ganzen Gemeinde. Aber das Verteiler­team benötigt dringend Nach­wuchs. Der Aufwand ist nicht allzu groß: Etwa fünfmal im Jahr ein Weg von durch­schnittlich einer Stunde Dauer. Dabei lernt man seine Wohn­umgebung noch besser kennen, begegnet Leuten, führt Gespräche und darf sich bei alledem bewusst sein, die Kirche den Menschen näher zu bringen. Könnten Sie sich diesen ehren­amtlichen Dienst an Ihrer Gemeinde vorstellen ?

Über Ihre Meldung im Gemeinde­büro der Stadtkirche, Tel. 05353 96278, würden wir uns sehr freuen. Auch wenn Sie nur gelegent­lich als „Springer“ im Vertretungs­fall tätig werden möchten, wäre das sehr willkommen.

Nicht vergessen sei an dieser Stelle aber auch der Dank an alle Verteilerinnen und Verteiler, insbesondere diejenigen, die jetzt nach langen Jahren ihre Tätigkeit aus Alters- oder Krankheits­gründen beenden möchten.


Offene Kirchen

Die Stadt­kirche ist täglich von 9 bis 17 Uhr, der Kaiserdom von 11.30 bis 16.30 Uhr für Besuche und stille Gebete geöffnet. Die wöchent­lich neu erscheinenden Ermutigungs­worte und andere Texte dürfen gerne zum persönlichen Gebrauch mitgenommen werden.

Momentan werden keine Sonntags-Gottes­dienste gefeiert. Zur regulären Gottes­dienst­zeit wird in der Stadt­kirche sonntags von 10.45 Uhr bis 11.45 Uhr eine Pfarrerin oder ein Mitglied des Kirchen­vorstands als Ansprech­partner anwesend sein, im Kaiserdom sind während der Öffnungs­zeiten ebenfalls Ansprech­partner anwesend. Die Stadt­kirche wird am Wochen­ende in besonderem Licht erstrahlen, und im Hinter­grund wird besinnliche Musik zu hören sein.


Markt­andacht in der Stadtkirche Königslutter – 10 Minuten zur Marktzeit

In der Stadtkirche Königslutter wird ab 21. Januar 2021 jeden Donnerstag um 11 Uhr eine ökumenische Marktandacht gefeiert. Die Glocken laden kurz vor 11 Uhr zu einer Pause im Alltag ein. Unter dem Motto „Wort und Musik“ ist Zeit zum Zuhören, Zeit für Ruhe, Zeit für eigenen Gedanken. Mit Einkaufs­tüte, Akten­koffer oder Rucksack, beim Stadt­bummel oder im Termin­druck, in Urlaubs­laune und in Alltags­hektik möchte die wöchent­liche Kurz­andacht mit einem kleinen Impuls und Musik Nahrung für Herz, Kopf und Seele bieten. Gerade in dieser schweren Zeit kann eine kurze „Auszeit“ Kraft und Trost schenken. Mit dem Vater­unser, Segen und Musik klingt die Markt­andacht aus. Pfarrerinnen, Pfarrer und Ehren­amtliche des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter und der katholischen Kirche werden im Wechsel die Ansprache halten. Pfarrerin Ute Meerheimb von der Stadtkirchen­gemeinde macht am 21. Januar den Auftakt, die musikalische Begleitung übernimmt Propstei­kantor Matthias Wengler. Interessierte jeden Alters sind herzlich willkommen.


Seelsorge im Ehrenamt

Eine echte Gemein­schaft
beginnt in den Herzen der Menschen.

M. Some

Renate Stier

Hiermit möchte ich mich ihnen vorstellen.

Ich heiße Renate Stier bin 64 Jahre alt und wohne in Königslutter. Ich habe zwei Töchter und zwei Enkelkinder.

Seit Mai dieses Jahres bin ich im Ruhe­stand. Davor habe ich viele Jahre eine Kinder­tages­stätte geleitet.

Ende 2019 begann ich bei der Landes­kirche Braunschweig eine Ausbildung zur Seel­sorgerin im Ehrenamt. Zum praktischen Teil der Ausbildung gehört es, im Kranken­haus, im Alten­pflege­heim oder in der Gemeinde ins Gespräch mit Menschen zu gehen. Anfang dieses Jahres habe ich im Gespräch mit Frau Helmer-Pham Xuan und Frau Meerheimb geklärt, ob ich hier in der Stadt­kirchen­gemeinde „meinen Dienst“ tun könnte. Frau Meerheimb vermittelte mir verschiedene Kontakte, und ich konnte schon einige Seel­sorge­gespräche führen. Es ist wunder­schön, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und wert­schätzend mit ihnen umzugehen. Ich freue mich auf viele weitere Gespräche.

Wenn Sie auch einmal gerne ein Gespräch mit mir führen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Meerheimb, sie vermittelt den Kontakt.

Seien Sie behütet

Ihre Renate Stier


Berichte

Januar 2021

Rote Tüte

Vor Corona­zeiten habe ich gern am Gemeinde­frühstück der Stadt­kirchen­gemeinde teilgenommen, das einmal im Monat statt­fand. Ein wenig naschen, ein paar nette Worte mit anderen Teilnehmern wechseln, zusammen singen. Interessante Themen wurden vorgestellt, Geschichten zum Lachen und Nach­denken vermittelt – ein Mittwoch­vormittag voller Leichtig­keit war das immer. Liebevoll und arbeitsreich vom Frühstücks­team vorbereitet und immer mit passender jahres­zeit­licher Dekoration verziert. Und dann das „Aus“ durch die Corona-Infektionen !

Eine ziemlich einsame Zeit begann und bei mir persönlich waren auch noch Bauarbeiten (Bad-Sanierung) in der Wohnung angefallen. Stress mit Handwerker-Terminen, Dinge, die bei den Hand­werkern schief liefen, Liefer­schwierig­keiten, Dreck und Staub ohne Ende – an manchen Tagen war ich der Verzweiflung nahe.

Und an so einem Tag – kurz vor dem 4. Advent, klingelte es bei mir und das befreundete Ehepaar Löhner vom Frühstücks­team stand mit einer roten Tüte vor mir, wünschte mir ein schönes Weihnachts­fest und überbrachte einen Gruß vom gesamten Team. Zu mir herein­kommen wollten Löhners nicht, denn sie wollten auch noch andere Gemeinde­mitglieder überraschen – gemütlich war es auf meiner Baustelle sowieso nicht.

Erfreut betrachtete ich die rote Tüte mit den aufgedruckten weißen Fischen und den Worten „Gottes Segen“ und, obwohl ich wusste, dass sie eigent­lich für den Heiligen Abend gedacht war, konnte ich nicht wider­stehen, sie zu durch­stöbern. Mit Freude entdeckte ich Lied- und Worttexte, einen Aufstell­kalender, Kekse, Schokolade, eine grüne Tanne aus Tonpapier gebastelt und ein Wind­licht aus Pergament­papier mit dazu gehörender Kerze. Die Süßig­keiten haben das Weihnachts­fest nicht mehr erlebt, aber am Weihnachts­bäumchen und dem Wind­licht habe ich mich an den Fest­tagen noch erfreut und ein warmes Gefühl durch­flutete mich bei dem Gedanken, dass jemand an mich gedacht hatte. Und der Kalender erinnert mich das ganze Jahr 2021 daran.

Vielen lieben Dank an all die fleißigen Helfer, die in ihrer Freizeit für diese Freude über die rote Überraschungs­tüte gesorgt haben.

Jutta Hildebrand


Januar 2021

Weihnachten 2020 – eine besondere Erfahrung

Vorfreude auf die Weihnachts­gottes­dienste – Absage der Weihnachts­gottes­dienste und Verwirrung darüber, was nun wo (nicht mehr – oder doch ?) stattfindet !!

Auf jeden Fall das Gefühl von Enttäuschung. „Nicht mal Weihnachten ist so wie immer, so wie wir es doch gerade jetzt dringend brauchen,“ dachte ich.

Ging es Ihnen vielleicht ähnlich ?

Und dann entdeckte ich in der Zeit zwischen den Jahren bei einem Besuch unserer Stadt­kirche diese ganz neu, Weihnachten ganz neu.

In warmes Licht getaucht, öffnete sich mir der Kirchen­raum. Ganz zentral der große rote Weihnachts­stern, der mich wie selbst­verständlich nach vorn leitete, wo ich in der ersten Stuhlreihe Platz nehmen konnte. Mich setzen, quasi in Pole-Position, ganz allein – aber nicht einsam – zur Ruhe kommen konnte. Mich fallen lassen in diese Atmosphäre von gedämpften Licht und Musik, die den Kirchen­raum durch­fließt. Gedanken ziehen lassen, aufnehmen, was um mich herum ist: Der Tannen­baum – nicht weit weg hinter dem Altar – sondern zum Greifen nahe, dicht an den Stuhl­reihen.

Vor mir die Krippe aus Oliven­holz, wunder­schön und zum Anfassen verlockend. Ganz in Ruhe kann ich sie betrachten, sogar noch näher heran treten und das Geschehen von Betlehem in mich aufnehmen, teilnehmen, teilhaben.

Und schließlich die große Krippe, fast wuchtig und urwüchsig, gleich daneben. Sie lädt mich ein, meine Lasten abzulegen, alles was mich beschwert, was mich sorgt, abzulegen, indem ich auf einem bereit gelegten Zettel aufschreibe, was ich abgeben und loswerden will, was ich erbitte.

Still sitze ich da, eine ganze Weile, und fühle mich wunderbar aufgenommen in diesen Rahmen, diese Atmosphäre. Die Weihnachts­musik klingt in mir, wird schließlich zu meiner Herzens­melodie. Nahezu leicht­füßig, mit frohem Herzen und neuer Zuver­sicht verlasse ich die Kirche einige Zeit später. Weihnachten hat mich erreicht !

Dank an alle, die das so liebevoll gestaltet und ermöglicht haben.

P. D.


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