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Gemeindebriefe

Auszüge aus unserem Gemeindebrief „Kirchenfenster“

30. Ausgabe – März bis Mai 2018


Andacht: Fasten – um frei zu werden !

Mit dem Aschermittwoch beginnt sie wieder: die Fastenzeit !

Martina Helmer-Pham Xuan

Wie in jedem Jahr scheint es die Zeit zu sein, in der man sich der überschüssigen Pfunde widmet und mit eiserner Disziplin wieder zu dem Wunschgewicht gelangt. Die Medien leisten dabei großzügige Unterstützung und geben wohlklingende Tipps für Ernährung und Bewegung.

Auch in der Kirche ist das Fasten eine bekannte Übung. Aber es geht uns dabei nicht allein um die Gewichtsabnahme, sondern um ein spirituelles Lernen im „Dreierpack !“

Ja, es geht auch bei uns um das Entschlacken und den Verzicht auf besondere Speisen. Seit langem gibt es die Aktion „Sieben Wochen ohne“. Es zählt eine selbstgewählte Entscheidung, zum Beispiel der Verzicht auf Alkohol oder Süßigkeiten. Und ohne äußere Kontrolle wird diese Entscheidung hoffentlich sieben Wochen lang durchgehalten.

Darüber hinaus gilt in den Kirchen seit alters her: Das Fasten ist keine selbstzentrierte Übung. Dazu gehören immer die Ausrichtung am Nächsten und die Fürsorge für den Armen. Fasten wurde als eine Möglichkeit gesehen, um gegen gesellschaftliches Unrecht zu protestieren. In vielen Gemeinden hat sich so der Brauch entwickelt, das mit dem Fasten ersparte Geld für eine besondere soziale Aufgabe zu verwenden.

Und das dritte ist die geistliche Einübung beim Fasten: Wenn ich mich z. B. dazu entscheide, auf Süßigkeiten, Alkohol oder Zigaretten zu verzichten, dann lege ich die vielen Ersatz­befrie­digungen, die vielleicht das Leben erträglich machen, aus der Hand. Alles, was betäubt oder blind macht gegenüber der eigenen Realität, kommt an die Oberfläche. Das ist eine Herausforderung.

Aber ich lerne auch, dass ich standhalten kann. Wer fastet, lernt sich selbst zu sehen, wie man ist – und braucht nicht davor wegzulaufen. Damit eröffnet sich eine Freiheit.

Fastende durchbrechen selbst gemachte Begrenzungen. Sie werden frei zum Umdenken, zur Umkehr.

Wer es schafft ab und zu Distanz zur äußeren Welt zu erhalten, der schafft Freiraum für sich.

Freihändig leben kann nur, wer loslassen kann. Aber so kannst du Gott mit offenen Armen empfangen.

Eine gesegnete Fastenzeit

Ihre Martina Helmer-Pham Xuan


Seniorentreff Glentorf

Der dritte Mittwoch im Monat ist der Termin für das Treffen der Glentorfer Seniorinnen und Senioren. Jeweils um 15.00 Uhr ist Beginn im Gemeindehaus. Für den 21. März haben wir bei Susanne Necker angefragt, dass wir nach der Stärkung an der Kaffeetafel uns der einen und anderen Denkaufgabe des Gedächtnistrainings stellen. Am 18. April soll es einen Vortrag geben. Aktuell warten wir noch auf die verbindliche Zusage der Referentin. Bereits fest verabredet ist, dass wir uns am 16. Mai zum Spargelessen treffen.

Gut 20 Personen gehören zu unserem Kreis. Wir würden uns freuen, neue Gesichter in unserer Runde begrüßen zu können.

Sie sind herzlich eingeladen !

Heinrich Altenbach


Ökumenischer Frauengesprächskreis „Kreuz und Quer“

Am Mittwoch, 30. Mai wollen wir im Gemeindehaus an der Stadtkirche um 19.30 Uhr als Beispiel für eine starke Frau Paula Modersohn-Becker vorstellen. Diese Malerin lebte von 1876 bis 1907 und gehörte mit ihrem Mann Otto Modersohn zur Worpsweder Künstlerkolonie. In einer Gesellschaft, die es Frauen schwer machte, über typische Frauenberufe hinaus eine gute Ausbildung zu erlangen, ging sie gegen viele Widerstände ihren ganz eigenen Weg.

Weitere Themen und Treffen 2018:

  • Samstag, 18. August: Ökumenische Frauenwanderung „Schönheit“
  • Mittwoch, 19. September, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche: Treffen zum Thema „Wie will ich im Alter leben? – Alternative Wohnformen“
  • Donnerstag, 29. November, um 19.30 Uhr „Eat and read“-Abend im Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt

Für das ökumenische Frauenteam: Barbara Faubel


Begegnung mit Indien

Am Mittwoch, 2. Mai 2018, um 18.00 Uhr sind in der Stadtkirche in Königslutter zwei Pastorinnen, Pastorin Dr. Selvi Rajibai David und Pastorin Jeyaselvi John Dharmaraj aus unserer Partnerkirche, der Tamil Evangelisch Lutherischen Kirche in Indien bei uns zu Gast.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Frauenordination in Braunschweig besuchen sie uns. In der Tamil Kirche in Indien gibt es die Frauenordination seit 2004.

Die Ordination von Frauen ist inzwischen bei uns und in vielen anderen Kirchen zur Selbstverständlichkeit geworden. Der Weg dorthin war jedoch ein langer, mit vielen Hindernissen und von Verwerfungen begleitet. Frauen sind wesentlich für die ehrenamtliche Arbeit unserer Gemeinden. Doch in leitenden Positionen sehen sich Frauen innerhalb und auch außerhalb der Kirche häufig mit kritischen Fragen konfrontiert. Dieses gilt umso mehr für Kulturen, in denen die Geburt eines Mädchens oft kein Grund zur Freude ist.

Am Sonntag, den 6. Mai 2018 um 10.15 Uhr werden beide Pastorinnen in der Stadtkirche mit uns Gottesdienst feiern !

Martina Helmer-Pham Xuan


Aus der Bornumer Glockenstube

Kaum sind das Weihnachtsfest und der Start in das neue Jahr mit allen dazugehörigen Aufregungen überstanden, schauen wir auf weitere erlebnisreiche Monate. Für unsere Konfirmanden ist sicherlich der 15. April das Highlight ! Das Pfarrbüro wird froh sein, wenn die Kirchenvorstandswahlen am 11. März überstanden sind, und wir – als Noch-KV’ler – versuchen, dem geneigten Leser unsere letzten gemeinsam geplanten Aktivitäten vor Ort nahe zu bringen.

Am Samstag, 21. April, ab 9.30 Uhr soll nun im dritten Jahr die von Ortsrat und Kirchenvorstand initiierte Gemeinschaftsaktion „Rund um das Ehrenmal“ stattfinden. Mitzubringen sind gute Laune, Arbeitseifer und Gerätschaften: Dann wird auch der diesjährige „Pflegeangriff“ ein Erfolg und kann ggf. auf andere Bereiche des Ortes ausgedehnt werden. Also, den Termin bitte vormerken und weitererzählen ! Ein Erinnerungszettel wird Anfang April verteilt.

Die nächsten Kinoabende finden am Mittwoch, 28. März und am 30. Mai, der Spieleabend am Mittwoch, 18. April, statt (jeweils 19.00 Uhr im GWZ/Sichter 6). Die Termine für einige über­geordnete Veranstaltungen im Kirchengemeindeverband (wie z. B. Weltgebetstag, Himmelfahrts­gottesdienst …) finden Interessierte unter Veranstaltungen.

Zu guter Letzt möchte ich im Namen des Kirchenvorstandes allen Kirchgeldspendern ein herzliches Dankeschön sagen. Das Sammlungsergebnis folgt im nächsten Gemeindebrief. Wir werden den Betrag in „unsere“ Kirche investieren !

Petra Raschper


Stadtkirche: Andachten und Gottesdienste in der Passionszeit und zu Ostern

Gemeinsam mit der Domgemeinde laden wir mittwochs um 18.00 Uhr zu Passionsandachten ein. Die Termine in der Stadtkirche sind der 7., 14. und 21. März.

Am Gründonnerstag, 29. März, um 19.00 Uhr sind Sie herzlich zum Tisch-Abendmahl eingeladen. Für diesen besonderen Gottesdienst wird in der Kirche eine lange Tafel aufgestellt. Beim gemeinsamen Essen erinnern wir uns an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Wir freuen uns, wenn die Teilnehmer etwas Fleischloses (Käse, Gemüseplatte o. ä.) für das Büfett mitbringen und dies bis zum 23. März im Büro anmelden (Tel. 05353 96278).

Am Karfreitag, 30. März, um 10.15 Uhr feiern wir einen festlichen Abendmahlsgottesdienst. Um 15.00 Uhr wird die Domkantorei die Andacht zur Sterbestunde Jesu musikalisch ausgestalten.

Am Karsamstag, 31. März, laden wir ein zur Osternacht. Dazu treffen wir uns um 23.30 Uhr in der dunklen Stadtkirche. Der Karsamstag wird mit Stille, Gebet und Wachen beendet. Um Mitternacht wollen wir dann mit Glockengeläut den Ostermorgen freudig mit dem Entzünden des Osterlichts begrüßen.

Am Ostersonntag, 1. April, feiern wir um 10.15 Uhr einen festlichen Oster­abendmahls­gottes­dienst mit anschließendem Kirchenkaffee. Ein besonderer Familiengottesdienst zu Ostern wird am Ostermontag, 2. April, um 10.15 Uhr stattfinden. Danach ist für die Kinder das Ostereier­suchen im Pfarrgarten geplant. Jung und Alt sind herzlich willkommen.

Eine gute und langjährige Tradition hat der ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag. Am 21. Mai um 11.00 Uhr ist die Stadtkirchengemeinde Gastgeberin und freut sich auf viele Teilnehmer/innen auf dem Kirchplatz. Im Anschluss gibt es einen Imbiss.

Ute Meerheimb


… eine Ära geht zu Ende …

Mit diesem Satz begann im letzten Kirchenfenster ein Artikel. Ich habe diesen aufmerksam gelesen, betrifft er mich doch auch ein wenig. Frau Buchheister ist nach 17 Jahren als Pfarramtssekretärin in den Ruhestand gegangen. Nun darf ich diese Aufgabe übernehmen.

Ich heiße Hella Brückner, wohne und lebe mit meiner Familie (sehr gerne) in Scheppau. Und dies seit Kindertagen – nur mit einem dreijährigen Exkurs in die Oberpfalz. Wir haben zwei fast erwachsene Söhne im Alter von 20 und 24 Jahren, wobei „der Kleine“ noch bei uns lebt, der ältere mit seiner Freundin nebenan über meinem Vater. Außerdem gehört zu unserem Haushalt eine ältere Labrador-Dame und ein Kater.

Ich bin gelernte Kauffrau – in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, war auch lange in der Wohnungs- und Eigentumsverwaltung tätig. 2004 habe ich klein angefangen und die Rechnungsführung der Kirchengemeinde Scheppau übernommen, 2008 dann außerdem von Rotenkamp und Boimstorf, und es kam im selben Jahr die Halbtagsstelle in der Buchhaltung im Propsteiverband Helmstedt hinzu. Aufgrund von Umstrukturierungen wechselte ich 2012 in die Kindergartenabteilung des Kirchenverbandes Braunschweig.

Und nun bin ich seit Januar im Pfarrbüro der Stadtkirche Königslutter – manchmal verzweifelt – aber doch guter Dinge ! Lobend möchte ich unbedingt erwähnen, dass mich wirklich ALLE, denen ich bisher hier begegnen durfte, freundlich und herzlich empfangen haben. Ich bitte um etwas Geduld, bis ich mir das umfängliche Wissen von Frau Buchheister angeeignet habe.

… mal schau’n, wann meine Ära beginnt …

PS: Ganz liebe Grüße an Frau Buchheister, die versucht hat, mir in kurzer Zeit ganz viel mit auf den Weg zu geben.

Hella Brückner


Konfirmationswunsch

Herausgewachsen bist du aus den Kinderschuhen und gehst deinen eigenen Weg.

Freude wünsche ich dir
an Kraft und Können,
Fantasie, die Zukunft zu erträumen,
Mut, neues Land zu betreten,
Lust, die Welt zu gestalten.

Menschen wünsche ich dir,
die es gut mit dir meinen,
die dich begleiten und unterstützen,
und dir, wenn’s sein muss,
auch mal die Meinung geigen.

Dass du behütest gehst,
wünsche ich dir,
unter einem weiten Himmel,
gehalten von Gottes Hand.

Tina Willms