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Kategorie: KG_alle

Zwischen Lagerfeuer, Chaos und besonderen Momenten

Juliane Müller

 

Nach meiner Zeit in der Kinder- und Jugend­arbeit heißt es für mich nun, Abschied zu nehmen. Wenn ich zurück­blicke, denke ich dabei gar nicht zuerst an einzelne Termine oder Veranstaltungen, sondern an die vielen Begegnungen und Erlebnisse, die diese Zeit geprägt haben.

Da waren Freizeiten mit dem Kanu, Segelboot, als Pilger oder in einfacher Hütte mit langen Tagen, kurzen Nächten und jeder Menge kleiner und großer Heraus­forderungen. Das Jugend­haus, bei denen manchmal alles nach Plan lief – und manchmal eben auch nicht. Juleica-Schulungen, bei denen junge Menschen ausprobiert haben, Verantwortung zu über­nehmen und eigene Ideen einzu­bringen. Und die vielen kleinen und größeren Projekte, die mit viel Herzblut entstanden sind und in Erinnerung bleiben. Und vor allem waren da die vielen Ehren­amtlichen, ohne die Jugend­arbeit gar nicht funktionieren würde.

Ich bin dankbar für die vielen Menschen, die ich auf diesem Weg kennen­lernen und ein Stück begleiten durfte und die mich begleitet haben. Für das Vertrauen, die gemein­samen Erlebnisse, das Lachen, das Chaos und auch für die Momente, in denen wir gemeinsam nach einer Lösung suchen mussten.

Nach 17 Jahren in der ev. Jugend der Propstei Königslutter geht für mich ein Stück dieses Weges zu Ende und ein neuer beginnt. Ich nehme viele Erinnerungen mit – und die Gewiss­heit, dass Jugend­arbeit etwas bewegt, auch wenn man oft erst viel später merkt, was aus einer Begegnung oder einer kleinen Idee geworden ist.

Danke an alle, die diesen Weg mit mir gegangen sind.

Und vielleicht bleibt am Ende genau das: ein bisschen Lager­feuer­duft, ein paar gute Geschichten, jede Menge Erinnerungen – und die Hoffnung, dass immer wieder Menschen Lust haben, gemeinsam neue Wege zu gehen.

Beitrag von Juliane Müller, Ev. Jugend der Propstei Königslutter
14.10.2026