Nach meiner Zeit in der Kinder- und Jugendarbeit heißt es für mich nun, Abschied zu nehmen. Wenn ich zurückblicke, denke ich dabei gar nicht zuerst an einzelne Termine oder Veranstaltungen, sondern an die vielen Begegnungen und Erlebnisse, die diese Zeit geprägt haben.
Da waren Freizeiten mit dem Kanu, Segelboot, als Pilger oder in einfacher Hütte mit langen Tagen, kurzen Nächten und jeder Menge kleiner und großer Herausforderungen. Das Jugendhaus, bei denen manchmal alles nach Plan lief – und manchmal eben auch nicht. Juleica-Schulungen, bei denen junge Menschen ausprobiert haben, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Und die vielen kleinen und größeren Projekte, die mit viel Herzblut entstanden sind und in Erinnerung bleiben. Und vor allem waren da die vielen Ehrenamtlichen, ohne die Jugendarbeit gar nicht funktionieren würde.
Ich bin dankbar für die vielen Menschen, die ich auf diesem Weg kennenlernen und ein Stück begleiten durfte und die mich begleitet haben. Für das Vertrauen, die gemeinsamen Erlebnisse, das Lachen, das Chaos und auch für die Momente, in denen wir gemeinsam nach einer Lösung suchen mussten.
Nach 17 Jahren in der ev. Jugend der Propstei Königslutter geht für mich ein Stück dieses Weges zu Ende und ein neuer beginnt. Ich nehme viele Erinnerungen mit – und die Gewissheit, dass Jugendarbeit etwas bewegt, auch wenn man oft erst viel später merkt, was aus einer Begegnung oder einer kleinen Idee geworden ist.
Danke an alle, die diesen Weg mit mir gegangen sind.
Und vielleicht bleibt am Ende genau das: ein bisschen Lagerfeuerduft, ein paar gute Geschichten, jede Menge Erinnerungen – und die Hoffnung, dass immer wieder Menschen Lust haben, gemeinsam neue Wege zu gehen.
